Zu Beginn des Kindergartenjahrs sind 16 Kinder der neuen Gruppe "Schwalbennest" des Kindergartens St. Franziskus Gößweinstein mit ihren Erzieherinnen Daniela Löckler und Kerstin Held in die neu gestalteten Räume eingezogen. Für 18 Kinder liegt die Betriebserlaubnis vor. Nun erfolgte die Einweihung der im Pfarr- und Wallfahrtszentrum umgestalteten Räume durch Pfarrer Pater Ludwig Mazur. Wegen der Corona-Krise fand dies allerdings im kleinsten Rahmen und unter Einhaltung der Auflagen statt.

Im Segensgebet betete Pater Ludwig, dass dieser Kindergarten "ein Ort des fröhlichen Spielens und Lernens für unsere Kinder" sei. Die Kindergartenleiterin Irmgard Redel zeigte sich sehr erleichtert, dass das lange Hoffen und Bangen sowohl für die betroffenen Kinder und Eltern als auch der Verantwortlichen beim Kindergartenträger doch zu einem guten Ende geführt habe.

Nach der sehr späten Bedarfsanerkennung am 6. August durch den Markt Gößweinstein haben die Kindergartenleitung, die Mitarbeiterinnen, der Elternbeirat, die Kirchenverwaltung, helfende Papas, Architekt Hartmut Schmidt und verschiedene Firmen alles darangesetzt und das unmöglich Scheinende möglich gemacht. In besonderem Maß sind hier auch die Fachbehörden des Landratsamts Forchheim hervorzuheben, die eine große Unterstützung waren. Besonderer Dank galt auch der Katholischen Jugend, die ihre Räume für die Dauer der Kindergartennutzung von zwei Jahren zur Verfügung stellt. Dank einer konsequenten Kostenkontrolle und des ehrenamtlichen Einsatzes konnte die Ausgabenschätzung annähernd eingehalten werden. An den Kosten in Höhe von rund 26 000 Euro für die Umgestaltung der Räume beteiligen sich der Markt Gößweinstein mit maximal 13 000 Euro sowie das Erzbischöfliche Ordinariat Bamberg mit circa 6500 Euro.

Der Kirchenpfleger Georg Lang freute sich nicht nur über den eingehaltenen Kostenrahmen und dankte den Zuschussgebern. "Wesentlich ist, dass unsere Kirchenstiftung hier Kindern und Eltern ein Angebot machen kann, ohne das sie vielleicht ein Problem gehabt hätten. Wir möchten hier unsere sozialen Aufgaben erfüllen, um dort zu helfen, wo Hilfe benötigt wird", erläuterte Lang.