Seit knapp zwei Wochen gilt im Bereich der Autobahnanschlussstelle Coburg in Richtung Stadtautobahn (B 4) eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Darauf weist die Verkehrspolizeiinspektion Coburg hin. Die Geschwindigkeit wird auf der A 73 in Richtung Suhl, ab der Anschlussstelle Neustadt bei Coburg im Bereich der sogenannten Nebenfahrbahn (direkte Verbindung zwischen den beiden Anschlussstellen) in regelmäßigen Abständen von 100 km/h auf 80 km/h und 60 km/h herabgesetzt. Der Grund für die Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit war eine auffällige Häufung von Unfällen im Zeitraum von 2016 bis Mitte 2020. Hier ereigneten sich im Kurvenbereich der Anschlussstelle 31 Verkehrsunfälle. Als Ursache kommt überproportional nicht angepasste Geschwindigkeit, insbesondere bei Nässe und Glätte, in Betracht. Deshalb wurde durch die Unfallkommission, bestehend aus Autobahn GmbH, Polizeipräsidium Oberfranken und der Verkehrspolizei Coburg, entschieden, zunächst die Griffigkeit der Fahrbahnoberfläche zu verbessern und im zweiten Schritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit zu reduzieren. Die Griffigkeit der Fahrbahnoberfläche wurde bereits im ersten Halbjahr 2020 durch eine Spezialfirma verbessert. Die Verkehrspolizei Coburg weist alle Verkehrsteilnehmer darauf hin, dass in diesem Bereich mit Geschwindigkeitsüberwachungsmaßnahmen zu rechnen ist.

Die Außenstelle Bayreuth der Autobahn GmbH lässt den durch Ausbrüche und Risse geschädigten Fahrbahnbelag der A 70 im Bereich der Anschlussstelle Thurnau-West in beiden Fahrtrichtungen erneuern. Hierfür wird laut Mitteilung der Autobahn GmbH eine Sperrung der Anschlussstelle Thurnau-West erforderlich.

Die Sperrung der Anschlussstelle Thurnau-West in Fahrtrichtung Bamberg ist heute, 18. Mai, von circa 7 bis 19 Uhr notwendig. Die Sperrung der Anschlussstelle Thurnau-West in Fahrtrichtung Bayreuth ist am Mittwoch, 19. Mai, von circa 7 bis 19 Uhr notwendig. Betroffen von den Sperrungen sind der Ausfahrtsast sowie der Einfahrtsast in der jeweiligen Fahrtrichtung. red