Vor gut einem Jahr hatte der Marktgemeinderat Marktleugast beschlossen, für die Feuerwehr Mannsflur ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) anzuschaffen. Am Montagabend hat das Gremium einstimmig die Aufträge für Fahrgestell und Beladung vergeben. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 96 472 Euro. Die Auslieferung soll im Juli oder August 2020 erfolgen.

Vorsitzender Rainer Kaspar, der mit einer Abordnung der Mannsflurer Wehr ins Rathaus gekommen war, bedankte sich für den einmütigen Beschluss. Er kündigte an, dass sich die Wehr mit 5000 Euro aus der Vereinskasse an der Anschaffung beteiligen werde. Hierfür dankte Bürgermeister Franz Uome herzlich.

Auch Neuensorg profitiert

Nach Inbetriebnahme des neuen Löschfahrzeugs bekommt die Feuerwehr Neuensorg das alte Mannsflurer Auto als Ersatz für den Transit (Baujahr 1976).

Das wirtschaftlichste Angebot für die Beladung hatte die Firma Ludwig aus Bindlach mit 8470 Euro abgegeben. Die Firma Furtner+Ammer aus Landau wird das Fahrgestell für 41 281 Euro sowie den Aufbau für 46 721 Euro liefern.

Aufgrund des Strukturwandels und des technischen Fortschritts in der Landwirtschaft sowie durch die zunehmende Multifunktionalität haben sich die Anforderungen an das landwirtschaftliche Wegenetz deutlich verändert. Die heute eingesetzten Maschinen sind breiter und schwerer.

Gleichzeitig sind viele Kernwege, die als Lückenschluss zwischen den Orten benötigt werden, in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig. Mit einem Kernwegenetzkonzept soll auch zukünftig eine ordentlich e Erschließung der Flur und ein nachhaltiger Erhalt oder Ausbau wichtiger Wege sichergestellt werden.

Die Gemeinden in der integrierten ländlichen Entwicklungsachse "Fränkisches Markgrafen- und Bischofsland" haben die Erstellung eines Kernwegenetzkonzepts in Auftrag gegeben.

Wie Bürgermeister Franz Uome erläuterte, kämen in Marktleugast sieben Teilstücke an der Bundesstraße 289 (Abzweigung Mannsflur bis Dörnhof, KU 13 nach Waldhermes, Steinbach - Gundlitz, Abzweigung Mannsflur nach Hohenreuth, B 289 - Kosermühle, Wirtschaftsweg Weststraße - Tannenwirtshaus und Hohenberg - Sauerhof) infrage. Das Gremium stimmte dem zu.

Der Marktgemeinderat nahm am Montagabend die Jahresrechnung 2017 zur Kenntnis und beauftragte die Verwaltung, die örtliche Prüfung zu veranlassen.

Feier in Steinbach

Bürgermeister Franz Uome gab bekannt, dass die Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses Steinbach am Samstag, 23. November, erfolgt. Beginn ist um 11 Uhr.

Zudem lag der Verwaltung eine dreiseitige Stellungnahme des Marktes Wirsberg zur Photovoltaikanlage "Alte Schmölz" vor. Verlesen wurde diese nicht.

Mit der Abnahme konnte die Sanierung der ehemaligen Hausmülldeponie Marienweiher abgeschlossen werden. Laut VG-Geschäftsleiter Michael Laaber werden aber auch künftig Wasserproben entnommen und untersucht.

Für folgende Bauvorhaben wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt: Margareta Löffler (Sanierung und Erweiterung des Wintergartens sowie der Dachfläche), Stefanie Rau (Einfamilienwohnhaus in Marienweiher ) sowie Isabel und Stefan Schütz (Einfamilienhaus mit Fertiggarage in Marienweiher).