Andreas Dorsch

Was das wohl wird?, fragen sich immer mehr Höchstadter, wenn sie das neue, schneeweiße Häuschen an der Rothenburger Straße gegenüber der Realschule sehen. Wer genauer hinschaut, erkennt immer wieder Fahrzeuge der städtischen Wasserversorgung auf der Baustelle.

Fürs Trinkwasser der Stadt wird diese neue Anlage auch gebaut. Wie Christof Himpel, Chef der Höchstadter Wasserversorgung, auf Anfrage des FT erklärt, laufen hier die Leitungen aus verschiedenen Brunnen zusammen. Das aus den sechs alten und zwei neuen Trinkwasserbrunnen im Aischgrund geförderte Wasser wird dann von dieser Station aus in die Wasseraufbereitungsanlage am Wachenrother Weg gepumpt.

Die Leitungen aus den sechs alten Brunnen kommen schon seit vielen Jahren an dieser Stelle unterirdisch zusammen und münden in zwei Leitungen Richtung Wasserwerk.

Mit den beiden neuen Brunnen musste auch die Verteilstation erneuert und eine dritte Leitung aus dem Häuschen an der Rothenburger Straße hinauf zum Wachenrother Weg verlegt werden. "Wir können jetzt viel besser variieren und umschiebern", sagt Himpel. Beispielsweise können für Wartungsarbeiten einzelne Brunnen leichter vom Netz genommen werden. Die neue Verteilstation kann jetzt in einer Sekunde 75 Liter Trinkwasser ins Wasserwerk pumpen, in einer Stunde 270 Kubikmeter.

Um die neue Station und die Brunnen optimal betreiben zu können, wird auch die Stromversorgung aufgerüstet. Zu den einzelnen Brunnen werden neue, verlustärmere Stromleitungen verlegt und im Häuschen selbst wird für die Stromversorgung noch ein extra Podest eingebaut.