wolfgang desombre Andreas Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha ist Anfang Mai von Coburg nach Gotha geradelt. Und das Besondere an der Aktion war, dass der Rotary Club Coburg 100 Euro für jeden geradelten Kilometer für die Geriatrische Rehaklinik gesammelt hat.

Knapp 100 Kilometer sind es von Coburg nach Gotha, die Prinz Andreas auf der Route von Coburg über Oberhof auf dem E-Liegerad für diesen guten Zweck zurücklegte. Prinz Andreas ist an Parkinson erkrankt und setzte mit der Radtour von Coburg nach Gotha ein Zeichen gegen Parkinson.

Die Rotary-Clubs Coburg und Gotha unterstützten ihn dabei. Max Beyersdorf, Präsident der Coburger Rotarier, betonte bei der Spendenübergabe, dass Prinz Andreas, der seit 2011 an Parkinson erkrankt ist, mit dieser Tour ein mutiges Zeichen gegen diese Krankheit gesetzt habe. Zweck der Aktion war es, Mut zu machen. Prinz Andreas bemüht sich täglich um Sprachfähigkeit und die Kondition.

Tägliches Training

Bei fast jedem Wtter ist er auf der Trainingsstrecke von Schloss Callenberg rund um den Goldbergsee anzutreffen. Inzwischen kann er auf einige Medikamente verzichten und benötigt nur noch die Mittel gegen Parkinson. Die Rotarier hatten die die fünftägige Tour organisiert. Insgesamt sind dabei 30 000 Euro an Spendengeldern zusammengekommen, sagte Beyersdorf. Für rund 10 000 Euro wurden nun zehn iPhone und zehn Apple Watch gekauft und an Professor Johannes Kraft, Leiter der Klinik für Geriatrie und Rehabilitation, übergeben. Mit diesem Medizinprodukt können Patienten fernüberwacht werden, erklärte der Professor. So können EKG, der Puls und andere Features aufgezeichnet werden und per "Fernwartung" an die Klinik übermittelt werden. Gerade für Parkinsonpatienten besteht somit die Möglichkeit mit der modernen Medizin trainiert zu werden.