Beim vereinsinternen Königsrauchen des Michelauer Pfeifenclubs konnte der König des Jahres 2017, Florian Holland, seinen Titel nicht verteidigen und musste Anke Wagner die Würde überlassen. Konrad Laux hingegen verteidigte seinen Titel als Aschekönig.


Strenge Regeln

Zum Königsrauchen sind nur Mitglieder des 1889 gegründeten Michelauer Pfeifenclubs startberechtigt. Der Wettkampf wird nach strengen Regeln des Oberfränkischen Rauchverbandes (ORV) durchgeführt. Jeder Teilnehmer erhält eine Zigarre der gleichen Marke, Größe und Qualität. Zum Anzünden hat man nur zwei Streichhölzer und eine Minute Zeit.
Das Startzeichen gab der Vorsitzende Herbert Wagner. Jetzt hieß es, die Zigarre schonend zu behandeln und nur wenig daran zu ziehen, um eine lange Brenndauer zu erreichen. Während bei der Königswürde die Dauer ausschlaggebend ist, so geht es bei der Aschekönigswürde darum, die Asche so lange wie möglich an der Zigarre zu erhalten. Unter großen Beifall der Teilnehmer wurde Anke Wagner, Ehefrau des Vorstandes, mit einer fabelhaften Zeit von 88 Minuten zur Vereinskönigin 2018 ausgerufen. In einer feierlichen Zeremonie bekam sie die Königskette überreicht. Der Königin zur Seite stehen als erster Ritterin Ingrid Schmidt mit 73 Minuten und als zweiter Ritter Anton Fischer (72 Minuten). Auf den weiteren Plätzen folgten Gitti Nemmert, Rolf Lochmann, Luitgard Wagner, Hannelore Kalb, Herbert Wagner, Hildegund Fischer und Paul Nemmert. Im Aschehalten war Konrad Laux nicht zu schlagen und wurde zum zweiten Mal in Folge Aschekönig.
Nach der Preisverteilung bedankte sich der Vorsitzende bei allen Anwesenden für ihre Teilnahme und der Abend klang noch mit einem gemütlichen Beisammensein aus. Heinz Marr