Ein besonders für Land- und Forstwirtschaft wichtiges Brückenbauwerk über den Teuschnitzbach bei Marienroth konnte seiner Bestimmung übergeben werden. Erst vor vier Wochen bestimmten hier noch Schwerlastwagen, Bagger und ein 220-Tonnen-Autokran das Geschehen im idyllischen Tal des Teuschnitzbaches. Heute bekommt man davon nichts mehr mit.

Mit beeindruckender Kraft und Akribie hatte der Autokran in wenigen Stunden die Betonteile für den Trog (27 Tonnen) und für die Deckenplatte (18 Tonnen) und je 12,5 Tonnen Gewicht für die zwei Trogbauteile der Widerlagerwände in das Bachbett eingesetzt. Die Brücke führt über den Teuschnitzbach in einem Tal unweit von Marienroth und stellt eine wichtige Verbindungsstraße für Land- und Forstwirtschaft dar. Deshalb wurde auch die Tragfähigkeit auf 60 Tonnen ausgelegt. Die lichte Baubreite beträgt vier Meter, die Brückenlänge misst 4,10 Meter und die lichte Bauhöhe ist 1,90 Meter. Bürgermeister Stefan Heinlein freute sich bei der Freigabe über die gute und unfallfreie Bauausführung durch die Firma SAR Zella-Mehlis.

Udo Madewitz (Geschäftsführer von HTS-Plan Kronach) begründete die Notwendigkeit des Ersatzbaus. Bei Überprüfungen zeigten sich mehrfach Schäden an den Widerlagern und der Überbauplatte. Die Standsicherheit und die Verkehrssicherheit des Bauwerks waren erheblich beeinträchtigt beziehungsweise nicht mehr gegeben. Vor allem freiliegende korrodierte Bewehrungen an der Überbauplatte und unterspülte Widerlager machten einen Neubau dringend notwendig. Er habe bei der Planung eine Fertigteilbauweise favorisiert und zeigte sich mit der Bauausführung sehr zufrieden. Bürgermeister Stefan Heinlein dankte sowohl dem Ingenieurbüro HTS Plan Kronach mit Geschäftsführer Udo Madewitz wie auch der Firma SAR Zella-Mehlis für die gute Zusammenarbeit und termingerechte Fertigstellung dieses Brückenbauwerks, dessen Kosten der Rathauschef mit circa 170 000 Euro bezifferte. eh