Siebzehn neue Blasmusik-Kompositionen präsentieren die Musiker um Holger Mück auf ihrem neuesten Tonträger "Egerländer Blut". Mit dem Konzertmarsch "Egerländer Blut" stellt Holger Mück als Komponist seine erste Marschkomposition vor - ein mitreißender Marsch mit einem unerwartet swingenden Mittelteil und herrlicher Triomelodie. Sich selbst hat Mück die Trompeten-Ballade "Herzfeuer" auf den Leib gezimmert, bei der er selbst als Trompetensolist zu hören ist.

Keineswegs versteht sich das Orchester Holger Mück als Ernst-Mosch-Coverband, ganz im Gegenteil. "Seit der ersten CD-Aufnahme produzieren wir ausschließlich eigene und speziell für unser Orchester gefertigte und arrangierte neue Kompositionen. Traditionen bewahren ist eine ehrenwerte Aufgabe, neue Wege zu gehen, und die Spielart der Egerländer und Böhmischen Blasmusik weiter zu entwickeln ist unser Ziel. Wir wollen diese wunderbare Musiktradition erhalten, aber vor allem mit neuen Ideen diese in die Zukunft tragen", erklärt Holger Mück.

Viele neue ideen- und facettenreiche Kompositionen hat Holger Mück für die neue CD "Egerländer Blut" seines Orchesters ausgesucht, speziell für sein Blasorchester in Noten setzen und seinen Musikanten auf den Leib schneidern lassen. Mit dem neuen CD-Album kommt man dem Wunsch vieler Fans des Orchesters nach, bekannte Titel aus dem Live-Programm auch auf dem heimischen CD-Player zugänglich zu machen.

Als miteinander harmonierendes und aufeinander abgestimmtes Gesangs-Duo präsentieren sich altbewährt Sandra Spindler und Holger Mück. Als neuer Sänger konnte der Routinier Kalle Belz gewonnen werden, der seit 2018 zur Stammbesetzung des Orchesters gehört.

Also Solist am Alphorn stellt sich Christoph Strobel, im Hauptberuf Oberfeldwebel im Luftwaffenmusikkorps Erfurt, vor. Alexander Pfluger schrieb hierfür die gefühlvolle Rock-Ballade "Alphorn-Casanova".

Aufgenommen wurden die Titel vom Tonstudio Allgäu, Mischung, Mastering und Produktion erfolgte im Tonstudio Bauer in Ludwigsburg von Holger Mück und Tonmeister Michael Vermathen. Produzent ist Holger Mück selbst. Gleichzeitig mit der Veröffentlichung der CD sind sämtliche Notenausgaben als Originalarrangements des Orchesters Holger Mück beim Klarus- oder Alpen-Sound Musikverlag oder bei Holger Mück direkt erhältlich.

Die CD-Präsentation findet am 22. September im Schützenhaus Kronach statt. Konzertbeginn ist um 16 Uhr, der Einlass ab 15 Uhr. Karten für die CD-Präsentation gibt es im Schützenhaus Kronach (Tel. 09261 - 53332), im Bestell-Shop in der Andreas-Limmer-Str. 14, in der Bäckerei Nickol, Neukenroth, im Getränkemarkt Ultsch, Küps oder in den Raiffeisenbanken Küps, Mitwitz und Stockheim. Der Ticketpreis liegt für alle Kategorien bei 29,90 Euro.

Wer sich einen Vorgeschmack auf das Konzert holen will, bekommt die CD "Egerländer Blut" im Online-Shop über die Homepage des Orchesters Holger Mück (www.holgermueck.de) oder bei Foto-Thron in Kronach (Schwedenstraße 11).

Die Liebe zur böhmisch-mährischen Blasmusik wurde Holger Mück (geb 1975) in die Wiege gelegt. Mücks Urgroßeltern Marie und Josef Frantisek Mück wurden aus ihrer Heimat in der damaligen Tschechoslowakei vertrieben und kamen Oberfranken.

Sein musikalisches Talent wurde schon frühgefördert. Bereits im Alter von 6 Jahren hatte Holger seinen ersten Kontakt mit der Trompete. Mit Karl-Heinz Neubauer fand er einen hervorragenden Lehrer und Förderer. Nach einer klassischen Trompetenausbildung am Hermann-Zilcher-Konservatorium für Musik in Würzburg bei Richard Carson Steuart führte ihn sein Weg zum Luftwaffenmusikkorps 1 nach München/Neubiberg. 2003 gründete er seine eigene Bläserschule, die "Brassonic-Bläserschule", im gleichen Jahr legte Holger Mück den Grundstein für sein eigenes Egerländer Blasorchester, das "Orchester Holger Mück". red