Vor fünf Jahren taten sich Gleichgesinnte aus dem Raum Herzogenaurach unter dem Namen "Mofa-gschwada" zusammen, und sie alle verbindet die Liebe zum Mofa. Der Haundorfer Christian Haas und Daniel Kern aus Buch hatten die Idee und fanden im Freundes- und Bekanntenkreis Gleichgesinnte, die ebenfalls gerne schrauben und basteln. Sie reaktivierten ihre alten Jugendmofas, pflegen ein lockeres Treffen und düsen durch die Lande.
Von einem Club wollen sie nicht reden. Sie sprechen lieber von einer "Interessengemeinschaft" oder eben dem "Mofa-gschwada", in dem sie sich zusammengeschlossen haben, um gemeinsam auf ihren mehrere Jahrzehnte alten Mofas gesellige Ausflüge zu unternehmen. Dabei ist in der Gruppe fast alles vertreten, was in der Mofa-Szene Rang und Namen hat. Das älteste Gefährt ist Baujahr 1976. Am Wochenende waren sie mit 15 Fahrern wieder zwei Tage unterwegs. "Wir fahren halt so dahin, schneller als 25 geht es sowieso nicht, und es sind öfter mal technische Halts notwendig, denn eines bleibt immer mal stehen", erzählte Daniel Kern.
Nach dem Start in Buch ging es gerade mal rund 50 Meter, bis der erste technische Halt fällig war. Natürlich kehrten die Vorausfahrenden sofort um, um ihrem Kumpel zu helfen, das Gefährt wieder in Gang zu bringen. Am Wochenende ging es in den Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim und den Landkreis Fürth.
Das Ziel war Tennenlohe bei Erlangen, wo die Mofafans die Nacht in Zelten verbrachten, um am Sonntag wieder ihre Heimatorte anzusteuern.