"Mönche" wollen sich im Aufstiegsrennen zurückmelden

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Niklas Ehrlich
Niklas Ehrlich
Daniel Puff
Daniel Puff
 

Es ist kalt, aber die "Mönche" sind "heiß". Während sich die Verantwortlichen von Bezirksliga-Spitzenreiter SC Sylvia Ebersdorf (gegen FC Oberhaid) entschlossen haben, die letzte angesetzte Partie des...

Es ist kalt, aber die "Mönche" sind "heiß". Während sich die Verantwortlichen von Bezirksliga-Spitzenreiter SC Sylvia Ebersdorf (gegen FC Oberhaid) entschlossen haben, die letzte angesetzte Partie des Spieljahres 2019 nicht mehr durchzuführen, wird in Rödental auf jeden Fall der Ball rollen. Und zwar auf dem städtischen Kunstrasenplatz!

Dabei kommt es zum Verfolgerduell zwischen dem TSV Mönchröden und dem SV Schammelsdorf. Für die zuletzt in die Erfolgsspur zurückgekehrten Schützlinge von Trainer Thomas Hüttl bietet sich dabei die große Chance mit einem Dreier bis auf einen Punkt an den Kontrahenten heranzukommen. Wer hätte das vor ein paar Wochen noch gedacht? Doch die Konkurrenz der "Wildpark-Elf" hat genauso überraschend Federn gelassen, so dass das Aufstiegsrennen noch lange nicht entschieden und der Zug für die ambitionierten "Mönche" auch noch nicht abgefahren ist. TSV Mönchröden - TSV Schammelsdorf

Die Mönchrödener schafften zuletzt beim Derby in Mitwitz einen auch in der Höhe verdienten 6:0-Kantersieg. Dadurch hat sich das Hüttl-Team wieder selbst im Kampf um Platz zwei ins Gespräch gebracht. Der TSV-Trainer möchte natürlich an die in Mitwitz gezeigte Leistung anknüpfen und den Schwung mitnehmen. Außerdem hat der TSV aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen. Damals kassierte der als Tabellenführer angereiste TSV Mönchröden im fünften Spiel die  erste Saisonniederlage, obwohl genug Torchancen herausgespielt wurden. Gespielt wird am Samstag um 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Oeslau. TSV Mönchröden (Aufgebot): J. Köhn/ETW Kühn - Ehrlich, Emig, Kirtay, Werner, L. Köhn, Puff, Knauer, Bonengel, Stammberger, Beetz, Biemann, Engelhardt, Müller, Ciray, Beichel, Greiner. - Es fehlen:  Giller, Schulz, Rahmani, Hüttner, Späth (alle verletzt). - Trainer: Thomas Hüttl. mca SV Ketschendorf - TSV Burgebrach

Die Niederlage zu Hause gegen den TSV Ebensfeld haben die Ketschendorfer Fußballer abgehakt. "Wir sind jetzt voll hintendrin und müssen am Wochenende auch entsprechend auftreten und kämpfen. Vielleicht gelingt uns eine Überraschung und wir holen einen Punkt. Das wäre ein positiver Abschluss für das Jahr 2019", sagt Spielertrainer Patrick Schuberth vor der schwierigen Partie gegen den TSV Burgebrach.

Natürlich hat das 0:1 zuletzt gegen den TSV Ebensfeld die Sicherheit der Hausherren nicht verbessert, trotzdem wollen sie mit Selbstvertrauen in dieses wichtige Aufsteigerduell gehen.

Durch das magere 2:2 gegen Breitengüßbach verpassten die Burgebracher den Sprung auf Platz 2. Jetzt fahren die Burgebracher aber mit berechtigten Hoffnungen in den Coburger Ortsteil, wohl wissend, dass sie auch dort eine gute Leistung abliefern müssen. Das Hinspiel endete 0:2. SV Ketschendorf (Aufgebot): Shabestari/ETW Rutz - Bauer, Dietz, Jungkunz, Kalk, Krüger, Luther, Mayer, Mönch, Reuss, Rudolph, Schoder, Schuberth, M. Schwesinger, S. Schwesinger, Seyfarth, Smola, Wuttke, Speer. / Es fehlen: Smola, Griebel, Hanff (alle verletzt), Tritscher (gesperrt). / Spielertrainer: Patrick Schuberth.

TSV Sonnefeld - SpVgg Ebing

Als Tabellen-14. empfängt Landesliga-Absteiger TSV Sonnefeld in seinem letzten Pflichtspiel 2019 den Nachbarn, der eine Position dahinter steht. Die Elf von Interimscoach Benjamin Demel will das turbulente Fußballjahr mit dem Abstieg aus der Landesliga und dem Trainerwechsel - Heiko Schröder musste gehen - auf jeden Fall mit einem Dreier beenden. Dafür muss aber unbedingt die zuletzt katastrophale Chancenverwertung verbessert werden.

Drei Wochen hatten die Ebinger Fußballer Zeit zum Krafttanken, weil die letzten beiden Begegnungen ausfielen. Vom Tabellenstand aus ist diese Partie zwar ein Kellerderby, doch die Akteure des Ebinger Trainerduos Derra/Landgraf trennen bereits sieben Zähler vom Gegner. Durch das ausgefallene Spiel in Oberhaid wurden die Ebinger "ausgebremst". Sie befanden sich nach dem 2:1-Heimerfolg gegen den TSV Schammelsdorf im Aufwind. Nicht die allerbesten Voraussetzungen für die SpVgg, ihr Punktekonto vor der Winterpause noch aufzustocken.