günther geiling Seit genau zwei Jahren darf sich Eltmann Fairtrade-Stadt nennen. Sie war eine der ersten Kommunen, die im Landkreis Haßberge diesen Titel erreichen konnte. Inzwischen gibt es am Schulberg in Eltmann drei Fairtrade-Schulen. Mit Aktionen und besonderen Themen im Unterricht unterstreichen die drei Schulen immer wieder die Bedeutung ihrer Auszeichnung und wollen zeigen, dass sie danach handeln.

Zum Schuljahresbeginn erhielten nun die Buben und Mädchen der vierten Jahrgangsstufe in der Johann-Baptist-Graser-Grundschule ein besonderes Hausaufgabenheft. Es trägt den Titel "Möhrchenheft". Klimatipps von "Kiki Karotte" gehören zum Beispiel zum Inhalt des Heftchens. Bürgermeister Michael Ziegler übergab im Auftrag der Stadt Eltmann die ersten Exemplare des Druckwerks, das während des ganzen Jahres den Fairtrade-Gedanken nahebringen soll.

Aktionen werden geplant

Das Heft spricht Themen an wie "Prima Klima - in Gefahr" und bietet dazu Informationen, wie wichtig ein gutes Klimagleichgewicht ist und wodurch es gefährdet werden kann. Dabei erfahren die Kinder viel über "Energiefresser und Klimaretter" sowie über endliche und unendliche Energiequellen. Ferner wird die "Kunststoffwelt" darauf hingewiesen, dass es nicht immer Kunststoff sein muss.

"Faire Woche"

Die Rektorin Jutta Aumüller stellte den Schülern dieses Hausaufgabenheft vor und verwies darauf, dass die Schule im Unterricht diese Themen immer wieder zur Sprache bringe, auch mit verschiedenen Aktionen. So plane man eine "faire Woche" oder der Elternbeirat stelle den Erstklässlern eine "faire Banane" vor. Ferner wolle die Schule für den Nikolaustag eine besondere Aktion ins Auge fassen.