von unserem Mitarbeiter Helmut Will

Ebern — Das "Kultur-Café" des Landkreises war Anfang März im Heimatmuseum Ebern und anschließend zu einer Infoveranstaltung in der Gaststätte "Frankenstuben" zu Gast. Hier wurde das Projekt des Bürgervereins "Kinder für Kinder" gewürdigt, unter anderem von Bürgermeister Jürgen Hennemann. Dieser hatte nun die Idee, den jungen Museums- und Stadtführern als Anerkennung ihrer Tätigkeit eine besondere Überraschung zu bereiten.
Da sich ein Zirkus in der Umgebung von Ebern aufhält, regt der Bürgermeister an, Kinder könnten zusammen mit ihm als Stadtführer auf einem Elefanten in Ebern fungieren.
Nach kurzer Absprache signalisierte der Zirkusdirektor Bereitschaft - und traf bereits am gestrigen Dienstag mit dem Elefanten "Limbo" in Ebern ein. Im Innenhof der Verwaltungsgemeinschaft in der Rittergasse, abgeschirmt von neugierigen Blicken, durfte der Bürgermeister schon mal das "Aufsitzen" auf den grauen Koloss üben. "Steigbügelhalter" des Bürgermeisters waren bei der Aktion der Vorsitzende des Bürgervereins, Ingo Hafenecker, und der Initiator des Projekts "Kinder für Kinder", Stefan Andritschke. Von hoher Warte aus konnte Hennemann über die Stadtmauer zum Wohnmobil stellplatz blicken. Am späten Dienstagnachmittag wurde der Riese "Limbo" schon mal kurz über den Marktplatz geführt, um sich an die Umgebung gewöhnen zu können.
Am heutigen Mittwoch, 10 Uhr, wird die Stadtführung mit dem Dickhäuter beginnen. Bürgermeister Hennemann und Fabian, der Sohn von Stefan Andritschke, werden auf dem Elefanten Platz nehmen, um zusammen mit einer Gruppe Kinder im Schlepptau verschiedene Winkel der Altstadt von Ebern zu erkunden. Wofür sich bei dieser außergewöhnlichen Stadtführung die Kinder mehr interessieren, dürfte auf der Hand liegen: Im Fokus wird sicher Elefant "Limbo" stehen.

Verkehrsbehinderung möglich

Der Bürgermeister freut sich auf diese "Stadtführung der besonderen Art" und hofft auf viele Zuschauer. Er weist allerdings auch darauf hin, dass diese dem Dickhäuter nicht zu nahe kommen sollten und bittet die Verkehrsteilnehmer gleichzeitig, einer kurzfristigen Behinderung im Bereich des Marktplatzes gelassen entgegenzusehen.