52 Jugendliche aus dem gesamten Landkreis kamen am "Tag der Jugendfeuerwehren" nach Niederfüllbach, um die Jugendflamme in den Stufen 1 und 2 sowie das bayerische Jugendleistungsabzeichen abzulegen.

Es war schon ein beeindruckendes Bild, als die Jugendlichen vor dem Feuerwehrhaus antraten. Kreisbrandrat Manfred Loren und Bürgermeister Bastian Büttner strahlten: "Die Feuerwehren im Landkreis machen vor Corona nicht Halt." Fort- und Weiterbildung seien wichtige Komponenten in der Feuerwehr, betonte Manfred Lorenz in seinen Begrüßungsworten. "Menschen in Not zu helfen, ist ein tolles Gefühl und entschädigt für den Aufwand, sagte Bürgermeister Büttner.

Von "Null Bock" keine Spur

Von einer "Null-Bock"-Generation war keine Spur. Mit Engagement ging's an die einzelnen Stationen, und unter den kritischen Augen der neun Schiedsrichter stellten die Jugendlichen ihr Wissen in der Theorie und Praxis unter Beweis. Beim Abzeichen für die Jugendflamme 1, um das sich 27 junge Floriansjünger bewarben, wurde das Wissen über den Notruf abgefragt. Auch Knoten und die verschiedenen Schläuche waren ein Thema. Außerdem musste umfangreiches Wissen über die Verteiler und die Handhabung der verschiedenen Strahlrohre sowie über die Unterflurhydranten vorhanden sein.

Neun Teilnehmer legten die Jugendflamme der Stufe 2 ab. Hier wurde das umfangreiche Wissen über Fahrzeug und Geräte abgefragt. Außerdem ging es um das Absichern des Feuerwehrfahrzeugs an der Einsatzstelle. Auch ein Standrohr musste gesetzt und gespült sowie das Kuppeln und Lösen zweier B-Druckschläuche mit Kupplungsschlüssel gezeigt werden. Weiterhin musste ein Wasserwerfer aufgebaut werden.

Zehn künftige Wehrleute legten die bayerische Jugendleistungsprüfung ab. Auch hier waren einige nicht gerade leichte Aufgaben wie das Anlegen eines Mastwurfes und das Auswerfen eines C-Schlauches und einer Feuerwehrleine zu bewältigen. Auch ein Brustbund musste angelegt werden. Weiterhin stand das Zielspritzen mit der Kübelspritze und das richtige Ankuppeln eines Strahlrohres auf dem Prüfungsprogramm. Des Weiteren mussten noch die verschiedenen Armaturen erkannt und zugeordnet werden. Am Ende hatten alle ihre Prüfungen bestanden und bekamen die Abzeichen aus den Händen der Kreisbrandmeister und Kreisbrandinspektoren überreicht.