Verschiedene Taubenrassen, Großhühner, Zwerghühner und Mexikowachteln wurden am Wochenende bei der 95. Lokalschau des Geflügelzuchtvereins Herzogenaurach gezeigt. Drei Juroren vom Verband der Geflügelzüchter bewerteten die ausgestellten Tiere der Herzogenauracher Vereinsmitglieder. Wie Preisrichter Harald Paulus erklärte, muss man eine spezielle Ausbildung absolvieren, um als Juror tätig sein zu dürfen.

Folgende Geflügelrassen wurden ausgestellt und begutachtet: Bei den Großhühnern Amrocks (Herkunft: USA), Barnvelder (Niederlande) und das Shamo, ein Kampfhuhn aus Thailand. Bei den Zwerghühnern das federfüßige Zwerghuhn (ist seit Jahrhunderten in Europa verbreitet), der Zwerg-Barnvelder (Deutschland), der Zwerg-Welsumer (Deutschland) und der Zwerg-Orpington (Deutschland und England). Bei den Tauben waren Texaner (Frankreich und USA), deutsche Modeneser (Oberitalien), Luchstauben (Polen) und Soultzer Hauben (Frankreich) zu sehen.

60 Gramm schwere Eier

Zum Vergleich: Das Großhuhn kann bis zu vier Kilogramm schwer werden und dessen Ei rund 60 Gramm schwer. Bei den Zwerghühnern wiegt das leichteste Huhn 500 Gramm und ein Ei 30 Gramm.

Die Pokale wurden von der Zweiten Bürgermeisterin Renate Schroff (SPD) überreicht. Die Rassepokale der besten fünf Jungtiere gewann bei den Hühnern Werner Pöhlmann mit den Amrocks, bei den Zwerghühnern Thomas Cerny mit seinen Zwerg-Barnveldern und bei den Tauben Matthias Geinzer mit den Luchstauben. Der Gewinner des Stadtpokales der Stadt Herzogenaurach für die sechs schönsten Tiere ist ebenfalls Matthias Geinzer mit den Luchstauben. In diesem Jahr wurde einmalig zum Gedenken an das langjährige Mitglied Jakob Mirschberger, der 2018 gestorben ist, ein Sonderpokal für das schönste Tier der ganzen Ausstellung verliehen. Dieser Pokal ging ebenfalls an Matthias Geinzer mit der Luchstaube. Geinzer züchtet seit seinem zehnten Lebensjahr Tauben. Gabriela Ruyter