Aktuell läuft in der Grund- und Mittelschule Thulbatal ein Test von CO2 -Messgeräten und Luftreinigungsgeräten. Schulleiter Frank von Schoen betonte in der Gemeinderatssitzung, dass die Anschaffung in der Entscheidung des Marktgemeinderates liege, Elternschaft und Lehrerkollegium eine Anschaffung aber begrüßen würden, wenn dadurch das Risiko minimiert werde. Da man sich derzeit im Wechselunterricht befinde und nur etwa zehn Kinder pro Klassenraum anwesend seien, könne man nicht von einem Real-Test der Geräte sprechen. "Bei den kleinen Geräten benötigen wir pro Klassenzimmer drei Stück, da sie aufgrund der Lautstärkeentwicklung nicht unter Voll-Last laufen können", plädierte von Schoen für ein großes Luftreinigungsgerät pro Klassenzimmer.

Für Daniel Bahn bleibt das Virus ein Dauerproblem, daher sprach er sich für den höherwertigen Gerätetyp aus. Johannes Fröhlich hofft auf baldigen Präsenzunterricht für alle, auch er favorisierte die besseren Geräte. Alle 14 Klassenzimmer auszustatten koste rund 25 000 Euro, so Bürgermeister Mario Götz. Die Geräte vermittelten doch ein Gefühl von Sicherheit, auch wenn Lüften und Maske tragen dadurch nicht wegfielen. "Wir machen es uns bei diesem Thema nicht leicht", so Götz. Da die Ansteckungsgefahr für Jüngere und auch die Mutationen zunehmen, sollen zeitnah Angebote eingeholt werden und eine Entscheidung fallen.

Götz informierte das Gremium noch über die Lenkungsgruppensitzungen Kissinger Bogen und Fränkisches Saaletal. Beim Kissinger Bogen soll für die Beschaffung von E-Fahrzeugen für Oberthulba, Burkardroth und Nüdlingen eine gemeinsame Ausschreibung stattfinden. Im Bereich Landkultur seien noch Gelder offen. Für das noch nicht verplante Restbudget soll eine mobile Bühne mit Dach angeschafft werden. Das Rumpel-Mobil soll für das Ferienprogramm engagiert werden. Um die Digitalisierung an die Senioren heranzutragen und Schulungsmöglichkeiten abzuklären, werde noch eine Ideensammlung mit den Seniorenbeauftragten stattfinden.

Vertiefte Zusammenarbeit

Die Allianz Fränkisches Saaletal wolle die Zusammenarbeit mit dem Kissinger Bogen weiter vertiefen, auch im Hinblick darauf, dass in den Allianzen ähnlich gelagerte Themen bearbeitet werden. Das Allianzmanagement fragt bei den Kommunen das Interesse an einer möglichen gemeinsamen Freiflächen-Photovoltaik-Anlage ab, im Zuge des Evaluierungsprozesses soll ein neues Handlungsfeld "Klimaschutz/ Energie" Berücksichtigung finden.

Das Thema Streuobst und Probierbäume soll in enger Zusammenarbeit und im stetigen Austausch mit dem Landkreis und dem Landratsamt bearbeitet werden, um Doppelarbeiten zu vermeiden. Zur "Pflanzung von 100 Allianzbäumen" erfolge eine Abfrage bei den Kommunen zu den Standorten (Flurnummern) und zu den gewünschten Obstsorten.