Im Landkreis Erlangen-Höchstadt waren Ende Dezember 1981 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 30 Personen mehr als im Vormonat - ein saisonal üblicher Anstieg - und 540 oder 37,5 Prozent mehr als vor einem Jahr, teilt die Agentur für Arbeit Fürth mit. Die Arbeitslosenquote bleibt mit aktuell 2,5 Prozent seit November unverändert, liegt jedoch um 0,7 Prozentpunkte höher als im Vorjahresmonat.

Nach einer belebten Personalnachfrage im Oktober und November haben sich die Arbeitgeber im Berichtsmonat zurückgehalten. So wurden im Dezember 125 offene Stellen gemeldet. Das sind 38 Angebote weniger als einen Monat zuvor und 52 weniger als im letztjährigen Dezember. Seit Jahresbeginn haben die Arbeitgeber im Landkreis 1657 Vakanzen gemeldet. Das sind 289 Ausschreibungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 667 offene Stellen. Das sind 14 Angebote mehr als vor einem Monat, aber 43 weniger als vor einem Jahr.

Von April bis Dezember haben sich 2322 Menschen arbeitslos gemeldet, die vorher am ersten Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Das sind 323 Personen mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Dezember waren es 249 Frauen und Männer. Das sind zwei Betroffene mehr als im Dezember letzten Jahres. Von April bis Dezember wurden 1410 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 27 260 Personen. Im Dezember waren es 93 Anzeigen, in denen 880 Personen benannt sind.

In Erlangen mehr offene Stellen

Im Erlanger Stadtgebiet waren im Dezember 2713 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 16 Personen mehr als im Vormonat und 536 oder 24,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist seit November um 0,1 Prozentpunkte auf aktuell 4,2 Prozent gestiegen und liegt damit 0,8 Prozentpunkte höher als im Vorjahresmonat.

Die Personalnachfrage hat im Dezember angezogen. So haben die örtlichen Arbeitgeber im Berichtsmonat 240 offene Stellen gemeldet. Das sind 48 Angebote mehr als einen Monat zuvor, aber 20 weniger als im letztjährigen Dezember. Von April bis Dezember wurden 1537 Anzeigen für Kurzarbeit geprüft. Diese betreffen insgesamt 26 439 Personen. red