Samstagabend, 20.30 Uhr. Das Livekonzert der Original Prinz Albert Blasmusik (OPA) im Internet läuft gerade erst seit ein paar Minuten, da überschlagen sich die Fans bereits mit Lob. "Ich spring auf meinem Sofa auf und ab", schreibt ein Zuschauer auf Facebook. Es ist nur einer von Hunderten Kommentaren. "Manche hatten Beamer und Leinwand aufgebaut und den ganzen Raum mit weiß-blauen Wimpeln dekoriert", berichtet OPA-Klarinettistin Susi Panusch. Knapp 13 000 Onlinezugriffe registriert die Original Prinz Albert Blasmusik bereits während der Show, dem "oktOPAfest.reloaded". Mit so viel Zuspruch hatte keiner gerechnet. "Für uns wären schon drei Zuschauer ein Rekord gewesen, es war ja schließlich unser erster Livestream", sagt OPA-Chef Christian Limpert in einer Pressemitteilung.

Bereits sechs Stunden vor der Onlineshow hatten sich die 25 OPA-Musikerinnen und Musiker am lange geheim gehaltenen Auftrittsort getroffen, der alten Pakethalle am Güterbahnhof. Wer die Show verpasst hat, kann sich das "oktOPAfest.reloaded" noch bis 31. Oktober auf der Youtube-Seite von ITV-Coburg anschauen. "Am besten bei Youtube einfach ,oktopafest dahoam‘ eintippen", erklärt OPA-Sänger Lukas. red