„Solidarität ist Zukunft“ lautet das Motto des Lichtenfelser DGB-Kreisverbandes zur Maikundgebung am Samstagvormittag. 1. Mai, ab 10 Uhr auf dem Lichtenfelser Marktplatz, informierte DGB-Kreisvorsitzender Heinz Gärtner bei einem digitalen Austausch mit Mitgliedern des DGB-Kreisverbands.

Nachdem im vergangenen Jahr Maikundgebungen nur digital veranstaltet wurden, habe sich der Kreisvorstand entschlossen, eine öffentliche Versammlung unter freien Himmel abzuhalten. Die Teilnehmerzahl sei aufgrund der derzeit schwierigen Bedingungen auf 100 Leute begrenzt. Abstand sei zu halten und es bestehe Maskenpflicht. Die Kundgebung werde etwa 75 Minuten dauern, so dass die Besucher genügend Zeit zur weiteren Feiertagsgestaltung hätten.

IG-Metall-Jugendsekretärin Katharina Christa gab einen Einblick in die Geschichte der Maikundgebungen. Anschließend zeigte eine Diskussion Perspektiven für die Zukunft des Tags der Arbeit auf. Im Laufe von mehr als 150 Jahren hätten viele Gewerkschafter auch in der Region unter Einsatz ihres Lebens, ihrer Einkünfte sowie Freiheit heute selbstverständliche Standards wie soziale Sicherung, Urlaub, Kranken-, Arbeits- sowie Alterssicherung, Arbeitsschutz oder geregelte Arbeitszeiten regelrecht erkämpft, sagte Katharina Christa. Im Rahmen einer internationalen Manifestation sollte gefordert werden, dass der Arbeitstag für die Arbeiter auf acht Stunden festgesetzt werde. red