In etwas anderer Form hielt der SC Jura Arnstein in diesem Jahr seine Jahreshauptversammlung ab. So waren die Mitglieder dieser Tage zu einem Weißwurstfrühschoppen mit Versammlung geladen. Trotzdem bedauerte es Vorstandsvorsitzender Johannes Ruß, dass nur wenige der 306 Mitglieder anwesend waren. Auch von den 29 zu Ehrenden waren nur sieben erschienen. Folgende langjährige Mitglieder wurden ausgezeichnet: Für zehn Jahre Mitgliedschaft: Danny Hofmann und Markus Baumann; für 20 Jahre Mitgliedschaft: Manuel und Daniel Stenglein, Marcel Sponsel, Alexander Schneider , Tobias Reh, Florian Herold, Nico Bürger, Stefanie Bornschlegel, Martin Böhmer, Stefan Beßlein und Peter Amon. Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet: Frank Tremel, Stephan Rehe, Georg Müller , Andreas Mahr, Stefan Betz, Markus Betz Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Stephan Tremel, Frank Scholz, Siegfried Kornitzky und Ahles Johann. 50 Jahre im Verein sind: Edmund Stark, Robert Scholz , Herbert Scheumann, Peter Lang , Oswin Herold und Franz Herold. Johannes Ruß betonte, dass es Mitglieder gibt, die den Verein schon ein halbes Jahrhundert die Treue halten und sehr zuverlässig sind.

Der Vorsitzende im Bereich Fußball und Sport, Florian Hoffmann, zeigte sich mit dem Trainerteam Olli Schütz und Florian Dauer sehr zufrieden. Deshalb habe sich nach dem Abstieg aus der Bezirksliga gerade zum Ende der vergangenen Spielzeit alles wieder akklimatisiert. Mit dem erreichten vierten Platz der Zweiten Mannschaft in ihrer Spielgruppe und dem sechsten Platz der Ersten Mannschaft könne man sehr gut leben.

Sehr gut gelungen sei der Saisonstart mit drei Siegen und Tabellenplatz zwei, was sehr positiv in die Zukunft blicken lasse. Prima sei, dass man wieder mit dem Spielbetrieb einer E-Jugend begonnen habe. Es mache Spaß, die Kids auf dem Sportgelände zu erleben.

Der Vorsitzende der Abteilung Liegenschaften Franz Herold sah die momentane Situation mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Arbeiten um Sportheim und Vereinsgelände sind zu einer Belastung geworden, da bei Arbeitseinsätzen einfach zu wenige Vereinsmitglieder helfen würden. Es erfordere viel Einsatz, den ein paar Wenige allein nicht aufbringen können. Dennoch sei wieder einiges erreicht worden: Das Hauptspielfeld wurde verdikuriert, dabei wurde man extern unterstützt.

Obwohl zufriedenstellend, sei in Sachen Bandenwerbung noch Luft nach oben, weitere Werber also willkommen. Wegen der geringen Einsatzbereitschaft wurde die Überlegung einer Überdachung zwischen Bratwurstbude und Sportheim zurückgestellt. Insgesamt gebe es viel zu tun. „Wenn der Verein weiter wie bisher bestehen will, müssen einfach mehr mit anpacken“, sagte Herold.