In der Turnhalle Schwürbitz fand die Nominierungsversammlung der beiden SPD-Ortsvereine Michelau und Schwürbitz zur Wahl des Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters statt. Der derzeitige Dritte Bürgermeister und langjährige Gemeinderat Hubert Robisch wurde einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten nominiert.

Der 56-jährige, in Michelau geborene Polizeihauptkommissar eröffnete den Teilnehmern seinen beruflichen Werdegang und ging anschließend auf die Ziele ein, die er als Rathauschef verwirklichen möchte. Im Rahmen seiner bereits 40-jährigen beruflichen Tätigkeit als Polizeibeamter könne er auf fundierte rechtliche Kenntnisse verweisen, die er auch für die Arbeit in der Kommune nutzen könne. Beruflich habe er ständig persönlichen Kontakt zu seinem Gegenüber. Konflikte zu lösen sei ein unverzichtbarer Teil seiner Arbeit. Als ehemaliger Ausbilder habe er schon frühzeitig Führungserfahrung erlernt. Ganz oben auf seiner Agenda stehe die Kommunikation mit den Bürgern.

Regelmäßige Besuche

Seiner Meinung nach sollte ein Bürgermeister wissen, wo die Bedürfnisse und Probleme der Gemeindemitglieder liegen. Der Austausch mit den Einwohnern sollte jederzeit durch Nutzung sämtlicher Kommunikationsmöglichkeiten erfolgen. Der Bürgermeister sollte hier nicht nur im Rathaus auf den Bürger warten, sondern aktiv tätig werden. So könnte man regelmäßig die Ortsteile besuchen und auch hier den Austausch mit dem Bürgermeister vor Ort ermöglichen. Bei der Entscheidungsfindung für bedeutende Projekte sollten die Gemeindemitglieder in Zukunft mit einbezogen werden. Das für den Wahlgang ausgegebene Motto laute deshalb auch "Wir sind Michelau ". Familien müsse die Möglichkeit gegeben werden, sich im Gemeindegebiet anzusiedeln. Hierfür stünden in der Kerngemeinde schon seit geraumer Zeit keine Bauplätze mehr zur Verfügung. Auch die vorhandenen Bauplätze in Neuensee, Schwürbitz und Lettenreuth seien bereits vergeben. Da die Erschließung weiterer Baugebiete, vor allem in Michelau selbst, nicht sofort umgesetzt werden kann, muss der Fokus unter anderem auf Privatgrundstücke und Leerflächen gelegt werden. red