Die Jahreshauptversammlung der Seniorengemeinschaft für den Landkreis Lichtenfels eröffnete Monika Faber, die zusammen mit Dieter Erbse den Verein führte. Letzterer kandidierte bei den anstehenden Wahlen aus gesundheitlichen Gründen aber nicht mehr. In ihrer Eigenschaft als Stellvertreterin des Landrats richtete Monika Faber auch dessen Grüße aus.

Hoher Altersdurchschnitt

Weiter führte sie aus, dass ein Problem des Vereins die Altersstruktur sei. Seit der Gründung am 17. März 2016 habe sich der Altersdurchschnitt drastisch von 65 auf 75 Jahre erhöht. Auch wenn das Motto des Vereins „Von Senioren für Senioren“ laute, würden „wir uns als Verein gerne verjüngen, weil es eine schwierige Sache ist, auf Dauer die Hilfeleistungen zu erbringen, wenn es keine neuen Leute gibt, die sich aktiv einbringen“, unterstrich Monika Faber. Erfreulicherweise konnte der Verein die von den Mitgliedern angeforderten Unterstützungsleistungen erbringen. 30 helfende Mitglieder leisteten dabei 831 Stunden für 79 hilfsbedürftige Mitglieder.

Für die Seniorengemeinschaft , die 348 Mitglieder umfasst, sei es ein Anliegen, ältere Menschen zu unterstützen, die ohne Hilfestellung den Alltag in ihrer gewohnten Umgebung nicht mehr meistern können. Ihr Bedauern drückte Monika Faber darüber aus, dass sie mit Dieter Erbse und Hans Kinscher zwei Mitglieder der ersten Stunde verabschieden musste. Beide seien nicht nur Gründungsmitglieder, sondern wirkten auch in der Gründungsphase aktiv mit.

Neumitglied gewählt

Die Neuwahl des Vorstands zog sich in die Länge, da ein schriftlicher Antrag auf eine schriftliche Abstimmung vorlag. Die 29 stimmberechtigten Mitglieder wählten schließlich die engagierte Gründungsvorsitzende Monika Faber (22 Stimmen) und das Neumitglied Sigrid Christeiner (23 Stimmen) zu gleichberechtigten Vorsitzenden. Die gebürtige Lichtenfelserin Sigrid Chris-teiner war zuletzt 20 Jahre Schulleiterin in Nördlingen und wohnt seit dem Ruhestand wieder in Lichtenfels .

Sie brachte auch eine neue Idee mit. Sie könnte sich nämlich vorstellen, dass die Seniorengemeinschaft mit dem Thema „Leih-Oma“ beziehungsweise „Leih-Opa“ ein neues Aufgabenfeld übernehmen könnte. Monika Faber sah darin eine Möglichkeit, Jung und Alt näher zusammenzubringen. Sie möchte zukünftig monatlich einen Filmnachmittag organisieren und einmal im Jahr ein Helfertreffen durchführen. Außerdem regte sie einen Stammtisch an. thi