Ein Zeichen des Gedenkens und der Verbundenheit mit allen Betroffenen der Corona-Pandemie setzte die Gemeinde Altenkunstadt , indem im Kirchhof der Pfarrkirche von Altenkunstadt ein Baum gepflanzt wurde. Der vom Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier ausgerufene „Tag des Gedenkens der Opfer der Corona-Pandemie in Deutschland“ wurde auch von der Gemeinde Altenkunstadt aufgegriffen. Aus diesem Anlass fanden sich Bürgermeister Robert Hümmer , Dritte Bürgermeisterin Almut Schuhmann sowie Pfarrerin Bettina Beck und Pater Rufus Witt auf dem Friedhof bei der Pfarrkirche ein. Bürgermeister Hümmer verdeutlichte, dass seit Frühjahr 2020 hierzulande 80 000 Menschen infolge des Coronavirus gestorben sind. Um sie trauern unzählige Angehörige und Freunde. Viele Hinterbliebene hatten durch die Einschränkungen der Pandemie keine Gelegenheit, von ihren Lieben persönlich Abschied zu nehmen. Das sei schwer für die Trauernden, die Pandemie hinterlasse tiefe Spuren im Leben vieler Menschen.

„Mit dem Pflanzen eines Ahornbaums wollen wir diesen Tag im Gedenken an die Verstorbenen begehen und damit ein Zeichen gegenüber denjenigen Angehörigen setzen“, so Bürgermeister Hümmer, „die einen lieben Mitmenschen verloren haben.“

Auch Pfarrerin Bettina Beck und Pater Rufus Witt erinnerten daran, wie viele Väter, Mütter, Geschwister und Angehörige aus der Mitte ihrer Familien gerissen wurden: „Ihnen möge in diesen Tagen, vor allem in ihrer schweren Zeit der Trauer und des Leids, weiterhin der Segen und die Obhut Gottes beschieden sein.“

Zum Abschluss der kleinen Trauerfeier wurde gemeinsam ein Gebet gesprochen und Bürgermeister Robert Hümmer dankte den beiden Seelsorgern für ihre Teilnahme am Gedenken . dr