Der Kulmbacher Simon Moritz soll im Bundeswahlkreis 240, der die Landkreise Kulmbach und Lichtenfels sowie Teile des Landkreises Bamberg umfasst, für die SPD ins Rennen gehen. Darauf haben sich der Bundeswahlkreisvorstand und die angeschlossenen Kreisverbände geeinigt.

Nominierung am 20. Februar

Die offizielle Nominierung durch die Delegierten der Ortsvereine soll im Rahmen einer Online-Konferenz am 20. Februar erfolgen. Mit Simon Moritz habe man einen Kandidaten gefunden, der trotz seines vergleichsweise jungen Alters schon über beträchtliche politische Erfahrung verfügt, heißt es in einer Pressemitteilung. Bereits 2008 wurde Moritz in den Kulmbacher Stadtrat gewählt und führt seit 2014 auch die Kreistagsfraktion seiner Partei. Der 36-Jährige ist verheiratet und arbeitet als Selbstständiger in der Erwachsenenbildung und in der Digitalisierungsberatung für Unternehmen. Darüber hinaus ist er in verschiedenen Funktionen ehrenamtlich engagiert.

Seinen politischen Schwerpunkte sieht Moritz unter anderem in der Schaffung und dem Erhalt qualifizierter Arbeitsplätze in der Region, gerade auch im Kontext neuer Technologien. Mittelpunkt aller Anstrengungen im ländlichen Raum müssten deshalb Investitionen in die digitale und die Verkehrsinfrastruktur sein.

Auch der Lichtenfelser Bürgermeister Andreas Hügerich und der Kulmbacher Oberbürgermeister Ingo Lehmann begrüßen den Personalvorschlag der SPD-Gremien. Simon Moritz habe sich in der Kommunalpolitik mit viel Engagement und Sachverstand eine hohe Akzeptanz erarbeitet, auch über Parteigrenzen hinweg. Die beiden Rathauschefs freuen sich sehr über seine Kandidatur und sind überzeugt, dass er die Interessen der Bürger in der Region sehr gut im Bundestag vertreten könne. red