Alljährlich wird Mitte Mai von den Rosenkindern, der Kinder- und Jugendgruppe des Gartenbauvereins , der Rosengarten angepflanzt. Von Mai bis September gärtnern die Rosenkinder dann in ihrem Garten. Jede Woche sind andere Kinder zum Gießen und Unkrautjäten eingeteilt – und somit für den Garten verantwortlich. Ernten dürfen alle Kinder jederzeit, was sie wollen und was eben reif ist. Aufgrund der Pandemie-Kontaktbeschränkungen konnte in diesem Jahr kein gemeinsames Anpflanzen mit anschließendem Beisammensein stattfinden. Wie bereits 2020 wurde beschlossen, dass der Garten trotzdem bepflanzt und gepflegt werden soll.

Vorab gab es für jedes Kind eine Aufgabe: Zu Hause sollte ein alter Gummistiefel mit selbst ausgesuchten Blumen bepflanzt und mitgebracht werden. Diese Gummistiefel zieren nun den Zaun des Rosengartens, so dass die Spaziergänger auf einen Blick sehen können, dass hier Kinder die Gärtner sind. Das Anpflanzen selbst fand in vorher vereinbarten Schichten statt. Jede Familie fand einen genauen Plan vor, wo sie welche Gemüsesorten oder Blumen pflanzen sollte. Neu wurde in diesem Jahr ein Bohnen-Tipi aufgestellt und ein Kartoffelturm errichtet. Darüber hinaus gibt es wie jedes Jahr verschiedene Salate, Gurken , Tomaten , Zwiebeln und Zucchini . Auch ein neues Kürbis-Beet wurde angelegt. red