Das neue Bauhofgebäude der Gemeinde konnte jetzt offiziell eingeweiht werden. Es erforderte zwar bei den Planungen und der Bauausführung einige Zeit, dennoch waren am Ende mit dem gelungenen Werk alle Beteiligten zufrieden. Der kommunale Investitionsaufwand für dieses Projekt betrug rund 800 000 Euro.

„Was lange währt, wird endlich gut“, mit diesen Worten leitete Erster Bürgermeister Robert Hümmer die Feierstunde ein. Dabei treffe dieser Spruch hier in besonderer Weise zu, denn der Bau nahm einen Zeitraum von rund vier Jahren in Anspruch. Mittlerweile sei ein funktionaler und den heutigen Anforderungen entsprechende Zweckbau mit Garagen, Werkstätten und Sozialräumen entstanden.

Planer Gunther Czepera ( CAD Plan Czepera GmbH Maineck) ging bei der Vorstellung des Gebäudes mit seinen 2300 Kubilmetern ins Detail. Im Untergeschoss befinden sich demnach fünf Lagerhallen mit 230 Quadratmetern, dazu eine Waschhalle und die Sozialräume, das Bauleiterbüro, Aufenthalts-, Besprechungs-, Umkleide- und Duschräume. Das Obergeschoss kann für Registratur und Lagerung genutzt werden. Im Zuge der Baus wurde zudem der Innenhof mit Pflastersteinen neu gestaltet, die Zufahrten zum Bauhofgelände asphaltiert und es entstand ein Außenwaschplatz, sodass letztlich 1100 Quadratmeter überarbeitet wurden. Als Geschenk zum Einweihungstag überreichte Czepera einen Großbildmonitor für den Besprechungsraum.

Der Bauunternehmer Christian Dietz wies darauf hin, dass die vergangenen Tage einmal zeigten, wie wichtig gerade in Not -und Katastrophenfällen Einrichtungen wie ein kommunaler Bauhof oder die Rettungs-einrichtungen der Feuerwehren und das Technische Hilfswerk sind.