Die große Vorliebe gilt noch immer ihrem Garten. "Da darf niemand hinlangen", sagt eines der zehn Enkelkinder von Margareta Neugebauer an deren 90. Geburtstag. Das Leben der Jubilarin ist von Arbeit geprägt.
Schon als Kind halfen Margareta Neugebauer und ihre beiden Geschwister in der elterlichen Landwirtschaft. Mit der Viehzucht und der Bearbeitung der Felder gab es genug zu tun. Während der Kriegsjahre war die Jubilarin bei Siemens in Erlangen beschäftigt. In der Hugenottenstadt lernte sie auch ihren Ehemann Josef kennen. Er war dort stationiert, musste dann in den Krieg ziehen und geriet in Gefangenschaft. 1950, nach seiner Freilassung, ging der aus Bischofswalde stammende Mann gleich nach Neunkirchen, um seine Margareta zu heiraten. Der gelernte Schuster verdiente dann im örtlichen Betonwerk Hemmerlein und bei der Firma Schultheiß.
Drei Töchter und einen Sohn, zehn Enkel und neun Urenkel hat das Ehepaar, das am elterlichen Wohnhaus anbaute und noch immer dort lebt. Während all der Jahre war auch die Jubilarin immer berufstätig. Sie arbeitete "ewig in der Schule", nennt Bürgermeister Heinz Richter (FW) die 50 Jahre, und zudem in verschiedenen Haushalten.
Margareta Neugebauer, die Mitglied im Sozialverband VdK ist, konnte an ihrem runden Geburtstag zahlreiche Glückwünsche von Nachbarn und Bekannten entgegennehmen. Bürgermeister Richter und der stellvertretende Landrat Otto Siebenhaar (FW) brachten ebenfalls Glückwünsche und Präsente.