Waldorfschüler backen mit Honig

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Die Zweitklässler der Waldorfschule im Kulmbacher Land backten Honigspekulatius.
Die Zweitklässler der Waldorfschule im Kulmbacher Land backten Honigspekulatius.
Bettina Titze-Nöth

Kein Summen und Brummen: Rund ums Bienenhaus der Waldorfschule im Kulmbacher Land ist es ruhig.

Im Bienenstock wärmen die Bienen im Winter die Königin. Doch der Honig, der im Sommer geschleudert wurde, eignet sich jetzt wunderbar zum Plätzchenbacken.

Spekulationsplätzchen gebacken

Die Zweitklässler, die über ein ganzes Schuljahr hinweg das Bienenvolk der Schule begleiten, nutzten die Adventszeit, um mit dem Honig Spekulatiusplätzchen zu backen. Ausgestattet mit Schürzen, Nudelholz und vielen Ausstechformen verwandelten die Schüler die Räume der Nachmittagsbetreuung für einen Vormittag in eine Backstraße.

In Kleingruppen wogen sie die Zutaten selbst ab, kneteten den Teig, rollten ihn aus und stachen Plätzchen aus. Schülermutter und Imkerin Ramona Englsperger, die die Schüler durchs Bienenjahr begleitet, hatte ein Rezept mit Dinkelmehl, Spekulatiusgewürz und Honig ausgesucht.

Im Herbst hatten die 13 Schüler erstmals das Bienenhaus auf dem Schulgelände besucht. Mit Imkerin Miriam Klatt, die das Bienenvolk der Schule betreut, konnten die Schüler einen Blick in den Bienenstock werfen. Und stellten fest: die Vorräte für den Winter waren bereits gesammelt.

Beobachten und lernen

Im laufenden Schuljahr werden die Schüler nun alle paar Wochen zum Bienenhaus gehen und schauen, was sich dort tut. Zudem werden sie viel über die Honigbiene erfahren.

Bettina Titze-Nöth