Seit Montag: Norma, Markgrafen-Getränke und Bäckerei Kutzer unter einem Dach in der Hainbergstraße
Die Neugier war riesig – schon am Sonntag, einen Tag vor der offiziellen Eröffnung, drückten sich Schaulustige die Nase platt an den Scheiben, um auszukundschaften, wie es im Inneren des neuen Verbrauchermarktes an der Hainbergstraße in Stadtsteinach aussieht.
Am Eröffnungstag war der Besucheransturm groß: Schon am frühen Morgen stürmten die Kunden den Laden, alle Parkplätze waren belegt. Der neue Discounter löst die alte Norma-Filiale im Ortsteil Ziegelhütte ab. Sie war bereits Ende der 1980er Jahre eröffnet worden. Die bald 40-jährige Betriebszeit merkte man dem Gebäude und dem Inventar an. Wohlwissend um den geplanten Neubau hielt sich Norma mit Investitionen zurück. Für die Immobilie war der Konzern ohnehin nicht zuständig. Es gehört einem Unternehmer aus dem südbayerischen Raum.
Mit der neuen, rund sechs Millionen Euro teuren Niederlassung verhält sich das anders. Hier ist die Norma nicht Pächter, sondern Eigentümer. „Das ist ein klares Bekenntnis zum Standort Stadtsteinach. Wir wollen hier bleiben“, unterstreicht Expansionsleiter Marc Saalfrank.
Nach seinen Worten bietet der neue Standort mit 1200 Quadratmetern eine fast doppelt so große Verkaufsfläche wie die alte Filiale. Dazu braucht es entsprechendes Personal: bis zu 15 Mitarbeitende sind hier beschäftigt, die Leitung liegt in den Händen von Andrea Holland-Moritz. Nicht weit entfernt von der neuen Niederlassung lebt Bereichsleiter Thomas Süß.
Neueste Technik
Der Bau setzt auf neueste Technik: eine Heizung mit Luft-Wärme-Pumpe sowie große Solarflächen auf dem Dach. Bei entsprechender Witterung kann das Gebäude den benötigten Strom selbst liefern und ist somit autark.