Kasendorfer Gemeinschaft feiert gelungene Kerwa

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Beim Eismobil herrschte großer Andrang.Silke Strobel
Beim Eismobil herrschte großer Andrang.Silke Strobel

Zwei Tage hat Kasendorf seine Kilianskirchweih gefeiert. Bei bestem Wetter lockte ein abwechslungsreiches Programm Besucher an.

Den Auftakt bildete am Samstag der Tag der offenen Tür in der Tagespflege „Schwarzes Ross“. Das Team hatte sich bestens auf die Gäste vorbereitet und verwöhnte diese mit einem Kuchenbuffet und Getränken, die auf Spendenbasis angeboten wurden.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte Rainer Hammon, der für Stimmung sorgte. Viel Interesse fand auch die Lesung des Hobbyautors Wolfgang Vonbrunn, der seine humorvollen Geschichten rund um Klöße und andere Kerwa-Spezialitäten zum Besten gab.

Traditionell wurde es beim Auftritt der Landjugend Cottenbach-Unterkonnersreuth, deren Volkstänze mit großem Applaus belohnt wurden. Ergänzt wurde das Nachmittagsprogramm durch Infostände, Führungen durch die Tagespflege sowie einen gut besuchten Buchflohmarkt.

Ab dem frühen Abend ging die Kilianskirchweih in den eigentlichen Kerwabetrieb über. Das Duo Quetschenblech lockte mit seiner Livemusik zahlreiche Gäste auf den Festplatz. Auch kulinarisch hatte das Organisationsteam einiges zu bieten. Neben den klassischen Kerwaspeisen standen der „Kilians-Burger“, ein mit Bratwürsten und Sauerkraut gefüllter Stollen sowie vegetarische Falafel und Kebab-Wraps auf der Speisekarte. An der Bar klang der Tag gesellig aus.

Der Sonntag begann mit einem Gospelgottesdienst, der von Living Water aus Bayreuth gestaltet wurde. Mit ihren Sängerinnen und Sängern schufen sie eine besondere Atmosphäre und sorgten bei den rund 300 Besuchern des Gottesdienstes für einen gelungenen Start in den zweiten Kerwatag.

Im Anschluss begrüßte Bürgermeisterin Tanja Friedrich die Gäste. Nach dem traditionellen Frühschoppen mit Blausud warteten zahlreiche weitere Angebote auf die Gäste. Die Kinder konnten sich beim Spielmobil des Landkreises Kulmbach mit Rollenrutsche und Klötzchenbaustelle austoben, während im Musikheim Kaffee und Kuchen serviert wurden.

Für Erfrischung sorgte am Nachmittag das Eismobil „La Coppa“, vor dem sich eine lange Schlange bildete. Ebenfalls sehr gut angenommen wurde frisch geschnittenes Obst, das der Förderverein der Grundschule auf Spendenbasis anbot.

Ein Höhepunkt war der Auftritt des Zauberers John Michaels. Mit seinen Tricks brachte er Kinder wie Erwachsene zum Staunen. Besonders die kleinen Besucher freuten sich, als der Zauberer Bonbons für alle herbeizauberte.

Im Anschluss zog die Mittelaltergruppe „Allweyl“ mit ihren historischen Gewändern und originalgetreuen Instrumenten die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. Da die Musiker bewusst ohne technische Verstärkung spielten, war konzentriertes Zuhören gefragt. Das abwechslungsreiche Repertoire reichte von mittelalterlichen Melodien bis hin zu überraschenden Interpretationen bekannter Klassiker aus den 1960er Jahren.

Den Schlusspunkt setzte Jürgen Vogl, der mit Countrymusik den lauen Sommerabend musikalisch untermalte und für einen entspannten Ausklang der Kilianskirchweih sorgte.

Ob Musik, Tanz, Kirche, Ehrenamt oder Kulinarik – viele Akteure trugen ihren Teil zum Gelingen des Festes bei. Gerade dieses Engagement aus dem gesamten Markt Kasendorf verleiht der Kirchweih im Kernort ihren besonderen Charakter und macht sie zu einem Fest, das Menschen und Vereine zusammenbringt.