Immer wieder macht der Rotary Club Kronach durch seine Spenden das Leben in seinem Heimat-Landkreis ein wenig besser. Erst zum Weihnachtsfest hatte man die Kunden des "Lädla" mit 1000 Einkaufsgutscheinen im Wert von je 5 Euro bedacht. Unbürokratisch und schnell erfolgte nunmehr eine weitere Spende von 2500 FFP2-Masken sowie Desinfektionsmittel, erneut zugunsten des Caritas-Sozialladens.

"Die Idee für die Spendenaktion hatte Dr. Johannes Bühler, der ja Arzt im Kronacher Impfzentrum ist", erklärte Club-Präsidentin Dr. Kerstin Sperschneider. Gleich nach dem Beschluss des bayerischen Kabinetts über die Einführung einer FFP2-Maskenpflicht für Nahverkehr und Geschäfte habe sie bei den Rotary-Mitgliedern bezüglich einer solchen Spende nachgefragt. Jeweils 1000 Masken sponserten Andreas Rubenbauer (Karl Krumpholz Rohrbau GmbH) und Mirco Iuliano (Pizzeria Mamma Piera) sowie weitere 500 Masken Dr. Mechtild Straub. Darüber hinaus spendet der Rotary Club Kronach noch Desinfektionsmittel. Am Montag konnten bereits 1000 der hochwertigen Masken der Caritas zur Austeilung an die "Lädla"-Kunden übergeben werden. Die weiteren 1500 Masken werden - wie auch das ebenfalls bereits bestellte Desinfektionsmittel - in den kommenden Tagen nachgereicht.

Von der ebenso schnellen wie großzügigen Unterstützung zeigten sich Caritas-Kreisgeschäftsführerin Cornelia Thron, die Leiterin der Abteilung Soziale Hilfen, Irene Piontek, sowie "Lädla"-Leiterin Silvia Tübel völlig überwältigt. Nach der Verlautbarung am Dienstag vergangener Woche der FFP2-Maskenpflicht im Nahverkehr und beim Einkaufen, habe man - so Irene Piontek - überlegt, wie man das handhabe. "Bereits einen Tag später - am Mittwoch - kam schon der Anruf des Rotary Clubs über die Spende", würdigte sie.

Dank des Einsatzes der Rotarier konnte man nun noch rechtzeitig vor der Laden-Öffnung am Montag mit dem Austeilen der Masken beginnen und wieder einmal in viele freudige und dankbare Augen schauen.

Auch Cornelia Thron und Silvia Tübel erfüllte es mit großer Freude und Dankbarkeit, mit welchem Engagement und Kontinuität die Mitglieder des Clubs immer wieder an finanziell schwache Mitbürger dächten, sie unterstützten und jetzt auch dazu beitrügen, dass diese gesund blieben. Ohne die Spende hätte man selbst für die Masken der Kunden des "Lädlas" sorgen müssen - ein teures Unterfangen, zumal die Masken-Preise, so Cornelia Thron, nach dem Beschluss teilweise regelrecht explodiert seien.

"Es geht um die Sicherheit der Menschen", betonte Kerstin Sperschneider. Hierzu sei die FFP2-Maskenpflicht ein guter und wichtiger Schritt. Die Corona-Pandemie treffe insbesondere Menschen, die schon unter normalen Umständen auf Hilfe angewiesen seien. Daher sei es dem Club ein großes Anliegen, die "Lädla"-Kunden nunmehr erneut zu unterstützen. hs