Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz fördert zwei Projekte im Naturpark Frankenwald mit über einer Million Euro. Damit will das Umweltministerium Lebensräume schützen und Artenvielfalt fördern. Das Umweltministerium unterstützt dazu drei Projekte zum Artenschutz in Oberfranken, zwei davon im Naturpark Frankenwald.

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber überreichte kürzlich die Förderbescheide an den Ersten Vorsitzenden und an den Geschäftsführer der Ökologischen Bildungsstätte Oberfranken Naturschutzzentrum Wasserschloss Mitwitz, Prof. Kai Frobel und André Maslo.

Bärwurzwiesen und -weiden

Das Projekt „Bärwurz­wiesen und -weiden im Naturpark Frankenwald“ sichert die im Bayern-Netz-Natur-Projekt „Bärwurzwiesen und Feuchtflächen im nördlichen Frankenwald“ erzielten Erfolge und führt die Maßnahmenumsetzung im erweiterten Projektgebiet im Naturpark Frankenwald bis 2024 fort. Projektträger ist der Bund Naturschutz in Bayern e.V. in Kooperation mit der Ökologischen Bildungsstätte Oberfranken. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 800 000 Euro. Das Umweltministerium fördert dieses Projekt mit etwa 720 000 Euro.

Auch das zweite förderungswürdige Projekt betreut der Bund Naturschutz in Bayern in Kooperation mit der Ökologischen Bildungsstätte Oberfranken. Es ist das Projekt „Der Fadenmolch im Frankenwald“.

Sauberes Wasser für den Molch

Der Fadenmolch steht stellvertretend für eine Gruppe teils sehr gefährdeter Tier- und Pflanzenarten, die auf intakte Fließgewässer-Ökosysteme angewiesen sind. Dazu werden bis 2024 Gewässer in den Landkreisen Kronach , Hof und Kulmbach untersucht und Schutzmaßnahmen getroffen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 353 000 Euro. Das Umweltministerium fördert das Projekt mit 317 000 Euro. Der Fördersatz liegt bei allen drei Projekten bei 90 Prozent.

Für den Naturpark Frankenwald und die Ökologische Bildungsstätte Oberfranken dankten Frobel und Maslo und sicherten die Umsetzung beider Projekte in guter Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz in Bayern zu. eh