Im Kreis Forchheim muss nach der Kommunalwahl die Bürgermeisterwahl wiederholt werden. Ein Bewerber will nicht zur Stichwahl antreten, daher wird eine Neuwahl nötig.
Für die Bewohner im oberfränkischen Hiltpoltstein ist nach der Kommunalwahl wieder vor der Wahl: Anstatt einen neuen Bürgermeister bei der Stichwahl zu bestimmen, müssen sie nun komplett neu abstimmen. Einer der beiden Bewerber habe erklärt, nicht zur Stichwahl antreten zu wollen, teilte das Landratsamt Forchheim auf Nachfrage mit.
"Dieser Verzicht ist möglich. Das Gesetz sieht dann eine Neuwahl in der Regel innerhalb von drei Monaten vor." Die Amtsgeschäfte führt bis dahin nach Angaben des Landratsamts der in der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates gewählte stellvertretende Bürgermeister. Für die Bürgermeisterwahl in dem Ort im Landkreis Forchheim gab es keine Wahlvorschläge, die Wahlberechtigten konnten stattdessen eigene Vorschläge auf den Stimmzettel schreiben.
Die meisten Stimmen erhielt nach Medienberichten Matthias Witschel mit 38,5 Prozent und der bisherige stellvertretende Bürgermeister Georg Potzner (CSU) mit 24,1 Prozent. Witschel jedoch will an der Stichwahl nicht teilnehmen. Die Gründe dafür hat er unseren Kollegen vom Fränkischen Tag erläutert (+).
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