In der Zeit der Corona-Pandemie gab es für die Ministrantinnen und Ministranten viele Einschränkungen. Meistens durften sie nur zu zweit ministrieren, in manchen Gemeinden gar nicht, da der Mindestabstand nicht eingehalten werden konnte.

Dienste so nicht möglich

Die gewohnten Dienste sind weggefallen: das Leuchter-Tragen bei der Evangelienprozession, die Gabenbereitung, der Weihrauchdienst. Die feierlichen und großen Festgottesdienste wurden nur ziemlich eingeschränkt gefeiert, Prozessionen und Wallfahrten konnten nicht stattfinden. Manche Minis wollten dann auch nicht mehr.

Umso erfreulicher ist es, dass es in Teuschnitz – und sicher auch in anderen Gemeinden – eine starke „Mini-Truppe“ gibt, die zusammenhält und auf die man sich verlassen kann, sagte Pfarrer Detlef Pötzl, anlässlich der Neuaufnahme von Priscilla-Emily Ströhlein in die Gemeinschaft der Teuschnitzer Minis.

Die Ministrantinnen und Ministranten hätten wichtige Aufgaben in der Gemeinde. Sie tragen zu einem festlichen und feierlichen Gottesdienst bei, zeigen, dass die Gemeinde an der Liturgie Anteil hat und bringen stellvertretend für die Gemeinde zum Ausdruck, dass ein Gottesdienst immer etwas mit Dialog und Dynamik zu tun hätte.

Oberministrantin Cindy Schüpferling überreichte das Ministrantenkreuz und wünschte der neuen Ministrantin alles Gute, Freude an ihrem Dienst und Gottes Segen.

Zurück zur Normalität

In den letzten Wochen und Monaten war es aufgrund der sinkenden Inzidenzzahlen dann doch wieder möglich, einige Gemeinschaftsaktionen zu starten. Zum einen konnte der Mini-Unterricht in der Pfarrkirche wieder stattfinden und zum anderen haben sich die Ministrantinnen und Ministranten sehr aktiv an der Renovierung und Neugestaltung ihrer Jugendräume im Pfarrheim beteiligt.

Nun bleibt zu hoffen, dass die Zukunft Gutes bringt. Die Teuschnitzer Minis sind zuversichtlich, denn sie sind "eine starke Truppe". red