Leuchttürme der Gesellschaft hat der Markt Steinwiesen ausgezeichnet. Bürgermeister Gerhard Wunder ging in seiner Laudatio auf das Ehrenamt ein. Zwar werde es in vielen Bereichen in den Vordergrund gestellt, aber die Anerkennung durch die Gesellschaft sei bei weitem nicht so, wie es sein sollte.

Nicht Facebook und andere soziale Medien würden das gesellschaftliche Leben bestimmen, sondern Menschen, die Verantwortung für ihren Verein und ihre Gemeinde übernehmen. „Sie sind die wirklichen Helden.“

Viel Zeit und viele Nerven

Sich ehrenamtlich zu engagieren bedeute, viel Zeit, Nerven und oftmals auch privates Geld zu investieren, so der Bürgermeister weiter. Gerade jetzt seien Solidarität und Gemeinschaft gefragt.

In der Großgemeinde Steinwiesen gebe es 68 Vereine, die meist durch Ehrenamtliche am Leben gehalten werden. „Ihr alle seid für die Bürger da, sie alle engagieren sich für Kinder und Erwachsene. Ihr seid von eurer Sache überzeugt“, betonte Wunder.

Auch die Schüler und Studenten der Großgemeinde, die mit ihren Abschlüssen unter den Besten des Landkreises waren, konnte Bürgermeister Gerhard Wunder beim Empfang begrüßen. Er überreichte ihnen ein kleines Geschenk und bezeichnete sie als Rohdiamanten, die nun auf ihrem weiteren Lebensweg zu Diamanten der Gemeinde werden. Er wünschte für die Zukunft alles Gute und dankte noch allen für ihre Leistungen und schloss mit den „drei großen G“ für die Geehrten und Schüler : „Glück, Gesundheit und Gottes Segen.“

Landkreis hat viel zu bieten

Landrat Klaus Löffler betonte, dass die Gemeinschaft vor Ort sehr wichtig sei. Das Gefühl, Heimat zu spüren oder mit Freunden und der Familie zu feiern, sei etwas, das man nicht einfach über Amazon bestellen könne. Trotz der letzten zwei schweren Jahre der Pandemie, trotz Homeschooling hätten die Schüler ihren Optimismus und ihre Zuversicht nicht verloren. Er wünschte sich, dass sie im Landkreis bleiben und ihre Träume in den Mittelpunkt stellen. Der Landkreis habe viel zu bieten.

Löffler beglückwünschte auch die geehrten Ehrenamtlichen. „Ich bin stolz auf euch, auf euren Einsatz für die Heimat. Dies funktioniert nur, wenn auch die Familie dahintersteht, ohne sie wäre euer Engagement so nicht möglich“, bekräftigte er. sd