„Wer einem Kind hilft, hilft der Welt“ – unter dieses Motto hat Wolfgang Riedel sein Präsidentschaftsjahr beim Kiwanis-Club Kronach-Frankenwald gestellt. Nachdem ihm zuvor durch Übergabe der Insignien die Verantwortung übertragen worden war, stellte er unter dem Vorbehalt der Entwicklung der Pandemie seine Ziele sowie das neue Jahresprogramm vor.

„Ich freue mich riesig auf das Amt und bin sehr stolz“, bekundete Wolfgang Riedel in seiner Antrittsrede. Beibehalten werden sollen ihm zufolge lieb gewonnene Traditionen wie das Martinsgans-Essen, die Weihnachtsfeier , ein Kaminabend sowie der Besuch von „ Kronach leuchtet“ und des Kronacher Freischießens. Am 21. November besuchen die Mitglieder das neue Stück der Kronacher Kammer-Theater-Tage „All das Schöne“. Als weitere Highlights geplant sind eine Brauereiführung im Clublokal „s’Antla“ sowie ein Kochevent im Küchenstudio Häfner im März, der Vortrag „Klangmagie und Gänsehaut – Marken und Unternehmen hörbar machen“ im April, ein Clubausflug nach Stuttgart zum Musical „Tanz der Vampire“ im Mai, die Besichtigung der Sonder-Ausstellung auf der Festung Rosenberg mit Besuch des „Jufa“-Hotels im Juni und eine Weinfahrt ins Taubertal sowie der Jazz-Frühschoppen im Juli.

Kommt das Konzert?

Darüber hinaus möchte man in Kooperation mit dem Lions-Club ein gemeinsames Kinder-Event auf die Beine stellen. Eventuell will man auch einen weiteren Versuch eines Konzerts mit dem Symphonischen Blasorchester im Kreiskulturraum starten. Aktuell probt das Orchester – nach der Zwangspause – für sein Jahreskonzert 2022.

„Das Programm ist nicht in Stein gemeißelt“, bekundete der Präsident, für weitere Vorschläge dankbar und offen zu sein. Abgesagt wurde inzwischen der Mitwitzer Weihnachtsmarkt , auf dem man traditionell für den guten Zweck vertreten gewesen wäre.

Dass sich die fehlenden Einnahmen insbesondere der beiden ausgefallenen Jazz-Frühschoppen bemerkbar machten, bestätigte Kassier Stefan Weckwerth. Da man trotzdem ein Plus verbuchen konnte, leistete man einen zusätzlichen Clubbeitrag zur Anschaffung einer Nestschaukel für die Kita „Pusteblume“ in Weißenbrunn.

Past-Präsident Thomas Luger hatte sich anlässlich seines 60. Geburtstags anstelle von Geschenken über Spenden für das Spielgerät gefreut, wobei stolze 1300 Euro zusammenkamen. Die Schaukel unterstützt gleichzeitig die motorische und seelische Entwicklung der Krippenkinder.

Corona bremst Veranstaltungen aus

Aber auch sonst hat man die verankerten Kiwanis-Prinzipien hochgehalten, so unter anderem durch die erneute finanzielle Unterstützung des Familienstücks der Rosenberg-Festspiele oder der Kronacher Kammer-Theater-Tage. Thomas Luger bedauerte in seinem Rückblick, dass viele Veranstaltungen coronabedingt nur online durchgeführt werden konnten. Hierzu zählte auch eine Wein- und Schokoladenverkostung mit Conny Ganß. Abschließend dankte Luger seinen Vorstandskollegen für das gute Miteinander. Der sehr gute Besuch der Amtsübergabe mache Mut für die Zukunft. Hauptziel werde weiterhin die Fortführung des sozialen Engagements in Kronach , der Region und weltweit sein.

Dies bestätigte auch Annegret Pachner vom Kiwanis Distrikt Deutschland. In ihrer leidenschaftlichen Ansprache appellierte die Kulmbacherin an den Mut und den Zusammenhalt der Kiwanier. „Wir rocken das“, sagte sie. Ziel sollte auch sein, noch mehr junge Clubmitglieder zu werben.

An dem Tag sollten die beiden langjährigen und verdienten Clubmitglieder Max Murrmann und Otto Büttner-Vetter für ihre 30-jährige Treue geehrt werden. Beide konnten nicht anwesend sein.

Die weiteren Ämter

Johannes Neder übernimmt das Amt des Vizepräsidenten. Kassenwart Stefan Weckwerth und Sekretär Wolfgang Kotschenreuther wurden in ihren Ämtern bestätigt.

In herzlichen Worten würdigte Weckwerth das Engagement von Thomas Luger, der schon zum zweiten Mal die Präsidentschaft innehatte. Für seine Verdienste wird er zum Ehrenpräsidenten ernannt.