„Floßflüstern“ mit Martiin Smits

1 Min

Die Ausstellung „Floßflüstern“ mit Werken des holländischen Künstlers Martijn Smits wird am Sonntag, 31. Mai, um 17 Uhr im Unterrodacher Flößermuseum eröffnet.

Der aus Utrecht stammende Künstler befasst sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema Flößerei, heißt es in einer Pressemitteilung. Er kennt den Landkreis Kronach seit 2015, wo er zum ersten Mal an Cesaros internationalem Kunstprojekt „HolzART“ teilnahm und die monumentale Holzskulptur „Antenne“ schuf, die später Teil des Nordhalbener Skulpturenweges wurde.

„Wir vergessen zu oft unsere Geschichte – alles hängt zusammen“ ist sein Credo und bei seinen Projekten arbeitet er bevorzugt mit Materialien aus der jeweiligen Region. Die Kombination von Holz und Schiefer ist für ihn mittlerweile eine „heilige Mischung“ und manchmal exportiert er Fundstücke aus dem Frankenwald beispielsweise zu den Lübbenauer Kunstwochen in den Spreewald oder jüngst zu einem LandART-Festival im schweizerischen Grindelwald.

Der Künstler wird bei der Vernissage , die von der ehemaligen Kronacher Kreiskulturreferentin und Floßvereinsbeirätin Gisela Lang und der Cellistin Ulrike Maria Gossel begleitet wird, anwesend sein.

Mit der Ausstellung, mit der das Museum das Experiment unternimmt, in die gewohnten Museumsräume thematisch passende, moderne Sichtweisen auf den jahrhundertealten Berufsstand der Flößerei zu integrieren, kann bis zum 6. September zu den regulären Öffnungszeiten am Samstag und Sonntag zwischen 14 und 16 Uhr besucht werden. Es können auch Sonderöffnungen direkt über flossvereinunterrodach@gmail.com oder Telefon 09261/512 37 vereinbart werden. Am 5. September findet von 20 bis 22 Uhr einen „Taschenlampenführung“ durch die Ausstellung im Rahmen von „24 h Frankenwald erleben 2026“ statt. red