Die wohl beste Nachricht teilte Bürgermeister Jörg Neubauer in der Gemeinderatssitzung des Ratsgremiums Weißenbrunn am Dienstag erst zum Schluss mit. Für die anstehende Dorferneuerung in Hummendorf konnte er über einen Zuwendungsbescheid des Amtes für ländliche Entwicklung über einer Million Euro informieren. Freudestrahlend gab der Rathauschef bekannt, dass es sich hierbei um den ersten Bauabschnitt der Neugestaltung um den Kirchplatz und das Kirchenumfeld handle. Die Gesamtkosten wurden auf 1,2 Millionen Euro veranschlagt.

Die Räte nahmen dies mit Beifall auf. „Die langwierigen und arbeitsreichen Vorarbeiten haben sich gelohnt“, sagte Neubauer und dankte dem Gremium und allen an der vorbereitenden Planung beteiligten, insbesondere dem Ingenieurbüro Baur Consult aus Haßfurt, für die gute Zusammenarbeit. Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) setzte sich von Anfang an für eine schnelle Abwicklung und gute Förderung ein und wird sich auch bei den nächsten Schritten stark machen. Landratsamt sowie die Regierung von Oberfranken waren stets gute Partner, betonte Neubauer.

Im Sitzungsverlauf stimmte das Gremium einem Wasserlieferungsvertrag mit der Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO) zu. Das Gremium wurde vom Rathauschef informiert, dass die Ausführung der Arbeiten der Verbindungsleitung zwischen der FWO (Bereich KC 5- Schacht S1/31) und dem Versorgungsnetz von Hummendorf, mittlerweile erfolgte. Termingerecht noch zum Jahresende 2021 wurden rund 140 Meter Wasserleitung vom Schacht 1/31 der FWO an der Gemarkungsgrenze Neuses/Hummendorf in das Ortsnetz nach Hummendorf vorerst im Bereich Mühlgraben verlegt. Die Bausumme war mit rund 170 000 Euro veranschlagt. Während der Baumaßnahme musste die Rodach in circa sechs Meter Tiefe unterbaut werden.

Es ist der erste Wasserbezug seitens der Gemeinde Weißenbrunn von der FWO und dient vornehmlich einem verbesserten Wasserdruck. Dadurch entsteht eine relevante Druckverbesserung, vor allem im Hinblick auf die expandierende Firma Sitec und das entstehende Seniorenwohnheim. Der Wasserbezug wurde bis zu 10 000 Kubikmeter auf 0,80 Euro pro Kubikmeter vereinbart. Das Gremium beauftragte den Bürgermeister mit der Vertragsunterzeichnung.

Unter Sonstiges bat Markus Pohl ( CSU ) um Überprüfung, ob man am Friedhofsweg entlang zur Schule nicht eine Straßenleuchte anbringen könne. Dies wird nun von der Verwaltung geprüft.