Die Gemeinde Wilhelmsthal will für ihre Feuerwehr ein neues Gerätehaus bauen. In einem ersten Schritt wurde das Ingenieurbüro für Brandschutztechnik und Gefahrenabwehr (IBG) mit einem Beratungsvertrag einstimmig beauftragt. Gemeinderat Thomas Gresner (FW) hätte sich gerne einen zeitlichen Ablauf dazu gewünscht. Er will das Vorhaben nicht auf den Sankt-Nimmerleinstag verschoben wissen.

Bürgermeisterin Susanne Grebner entgegnete, dass man jetzt zumindest den ersten Schritt tut, indem man die Fachleute einsetzt, um dieses wichtige Anliegen voranzubringen. Eine zeitliche Schiene sei gerade aufgrund des fehlenden Standorts nicht möglich, zudem hänge die Umsetzung an der finanziellen Leistungsfähigkeit der Gemeinde.

Im Zuge des Wasserleitungsbaues wurden ganze Leitungsstränge durch die Frankenwaldgruppe erneuert. Für die benötigten Hydranten ist die Gemeinde zuständig. Um den Feuerschutz zu gewährleisten, beschloss man deshalb, im Zuge von Wasserleitungsbaumaßnahmen gemäß der Verbandssatzung des Wasserversorgers die Hydranten mit einbauen zu lassen. Zugestimmt wurde dem Antrag der Feuerwehr Hesselbach, die einen Telefon- und Internetanschluss im Feuerwehrhaus beantragte. Im Zuge der Gleichstellung sollten alle Ortsteilfeuerwehren, die es wünschen, damit ausgerüstet werden.

Ein privater Investor möchte in Roßlach und Effelter jeweils eine großflächige Photovoltaik-Anlage erbauen. In Roßlach stehen vier Hektar und in Effelter zwischen 1,5 und 1,8 Hektar zur Debatte. Die Gemeinde hat gegen die vorgesehene Errichtung keine grundsätzlichen Einwände. Der Gemeinderat würde es begrüßen, wenn der Kreistag einer Änderung der Landschaftsschutzgebietsverordnung zustimmen würde.

Aufgrund der allgemeinen Lage auf dem Bausektor gehen die Arbeiten am Dorfgemeinschaftshaus Effelter nur schwerlich voran. Obwohl nur ein Anbieter für die Estricharbeiten abgegeben hat, wurde der Auftrag mit Kosten von 18 636 Euro vergeben. Neu ausgeschrieben werden hingegen die Fliesenarbeiten. Dort lag der einzige Anbieter weit über der Kostenberechnung , so dass man beschloss, für dieses Gewerk die Ausschreibung aufzuheben und eine erneute Ausschreibung durchzuführen.