Der Angelverein „Petri Heil“ Haßlachtal zieht trotz Einschränkungen durch die Corona-Pandemie eine erfolgreiche Bilanz. Das Jahr 2020 verlief zwar anders als die vorhergehenden, aber dennoch konnte man alle Pflichtaufgaben erfüllen, so das Fazit des im Februar 2020 neu gewählten Vorsitzenden Philipp Viering.

Obwohl der 25-Jährige schon eineinhalb Jahre Vorsitzender des 213 Mitglieder zählenden Angelvereins ist, war dies seine erste Hauptversammlung, die er als Vorsitzender leiten durfte. Anangeln und Arbeitseinsätze rund um das idyllisch gelegene Vereinsareal mit Teich-, Rasen- und Anglerheimanlage mussten abgesagt beziehungsweise verschoben werden, berichtete er.

Das Nachtangeln konnte am 31. Juli stattfinden. Ebenso fand man für das Königsangeln des Erwachsenen- und Jugendkönigs Ersatztermine im September. Ansonsten aber musste alles ausfallen.

Sichtlich gut tat es dem jungen Vorsitzenden , als sich der „alte Hase“ im Angelverein , Josef Schmidt , zu Wort meldete und den Newcomer im Vorstand lobte. Er habe seine Sache sehr gut gemacht, rief der Zweite Vorsitzende der Versammlung zu, die als Anerkennung reichlich applaudierte.

Von schwarzen Zahlen berichtet

Hauptkassier Joachim Wicklein konnte die Versammlung mit einem positiven Ergebnis erfreuen. Trotz Corona-Pandemie und der Absage wichtiger Veranstaltungen könne man durch gutes Wirtschaften und großen ehrenamtlichen Einsatz auf eine gute Kassenlage verweisen. Über einen gesetzeskonformen Fischbesatz berichtete Gewässerwart Norbert Fröba in Vertretung von Michael Thiel. Derzeit befinden sich Spiegelkarpfen, Schleien, Regenbogenforellen, Aale, Hecht, Graskarpfen, Zander und Futterfische im Bestand der beiden Gewässer des Angelvereins . Den Bericht für Jugendwart Chris Thieg trug Philipp Viering vor. Vergnügungswart Jürgen Düthorn konnte das Hin und Her mit Absagen von Veranstaltungen nur bestätigen.

Hoffentlich habe dieses Geduldsspiel nun bald ein Ende, seufzte er und dankte allen, die mitgeholfen hätten, diese triste Zeit einigermaßen gut zu überstehen. eh