Die Städtepartnerschaftskomitees aus Kronach und Hennebont kamen in dieser Woche zu einem virtuellen Treffen zusammen. An der von der städtischen Abteilung Bildung, Soziales und Ehrenamt organisierten Videokonferenz nahmen auch Kronachs Bür-germeisterin Angela Hofmann, ihre eben erst neu ins Amt gewählte Hennebonter Bürgermeisterkollegin Michèle Dollé und deren Amtsvorgänger André Hartereau teil. Über das Wiedersehen nach langer Corona-Pause herrschte bei allen Beteiligten große Freude.

Glückwünsche zur Wahl

In beiden Kommunen sind zum Teil neue Akteure am Werk, die sich um die Pflege der nun schon über 30 Jahre währenden deutsch-französischen Städtepartnerschaft kümmern. So stand zunächst das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt des virtuellen Treffens. Bürgermeisterin Angela Hofmann nutzte dabei die Gelegenheit, ihrer französischen Bürgermeisterkollegin Michèle Dollé noch einmal persönlich zu ihrer Wahl zum neuen Hennebonter Stadtoberhaupt zu gratulieren. Bei Amtsvorgänger André Hartereau bedankte sie sich für die gute Zusammenarbeit und die stete Unterstützung des Städtepartnerschaftsgedankens. Gerne erinnere sie sich an ihren Besuch in Hennebont im Jahr 2015 aus Anlass des 25-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums, blickte Bürgermeisterin Hofmann dankbar zurück.

Sie habe viele interessante Eindrücke mit zurück nach Hause genommen und es sei eine große Freude für sie gewesen, zu sehen, wie eng die Freundschaft zwischen beiden Kommunen inzwischen geworden ist.

Neues Team vorgestellt

Vorstellen durfte Bürgermeisterin Hofmann auch das neue Team der Abteilung Bildung, Soziales & Ehrenamt der Stadtverwaltung. Nach dem Ausscheiden von Hubert Zapf, der sich über viele Jahre zusammen mit den jeweiligen Partnerschaftskomitees intensiv um die Städtepartnerschaftsarbeit und die Stärkung der freundschaftlichen Bande gekümmert hatte, sind jetzt Abteilungsleiter Jörg Schnappauf und seine Stellvertreterin Julia Eichhorn mit dieser Aufgabe betraut.

Auch über aktuelle Entwicklungen in Kronach konnte Bürgermeisterin Angela Hofmann berichten. Natürlich hätten insbesondere der innerstädtische Einzelhandel und die Gastronomie unter den vielen Einschränkungen gelitten, die die Corona-Pandemie mit sich gebracht habe. Nachdem die Inzidenzzahlen in Kronach aber stetig weiter sinken, sei man guter Dinge und blicke hoffnungsvoll in die Zukunft.

Auf große Beachtung stieß bei den Freunden aus der bretonischen Partnerstadt zudem die Information, dass sich Kronach inzwischen zur Hochschulstadt entwickelt hat, in der u.a. der Studiengang „ Autonomes Fahren “ gelehrt wird.

Neben den Vertretern der Stadt Kronach nahmen von Seiten des Kronacher Partnerschaftskomitees Wolfgang Fischer , Elfi Wicklein, Hans Püttner und Peter Wutz, der gleichzeitig als Dolmetscher fungierte, an der Videokonferenz teil. Daniela Militzer, Helmut Böhnlein und Hubert Zapf hatten sich als weitere Komiteemitglieder online zugeschaltet.

Auf französischer Seite hatten sich neben Bürgermeisterin Dollé und dem ehemaligen Bürgermeister Hartereau u.a. auch die Präsidentin des dortigen Partnerschaftskomitees Anne Le Delliou und Mickaël Le Garrec eingewählt, der ebenfalls Übersetzungsdienste leistete.

Das Treffen fand in einer sehr entspannten und geselligen Atmosphäre statt. Im Vorfeld wa-ren schon kulinarische Spezialitäten ausgetauscht worden. Die französischen Freunde freuten sich über Pralinen, Fair-Trade-Kaffee und Wurstspezialitäten aus der Lucas-Cranach-Stadt, während sich die Kronacher Vertreter Gebäck aus Hennebont schmecken ließen.

Festakt und Gegenbesuch

Es wurde aber auch konstruktiv gearbeitet. Als Termin für den Festakt zum noch nachzuholenden 30-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläum in Hennebont wurde der 10. Juni 2022 festgelegt. Schon einige Monate zuvor, ab 5. Februar 2022, wird eine Reisegruppe aus der breto-nischen Partnerstadt in Kronach erwartet. red