Im Februar geht Norbert Kraus, der Leiter des Rechnungsprüfungsamtes, in den Ruhestand. Soll es nach ihm wieder einen Rechnungsprüfer bei der Stadt geben? Mit einem einstimmigen Ja beantwortete diese Frage der Haupt-, Personal- und Kulturausschuss der Stadt am Donnerstag.
Jürgen Igel (Chef der Hauptverwaltung), Detlef Winkler (Kämmerer) und Andreas Schneider (Sachgebiet Haupt- und Organisationsamt) hatten gleich sieben Argumente genannt, die einen hauptamtlichen Rechnungsprüfer rechtfertigen. Etwa: Nur er könne dem ehrenamtlichen Rechnungsprüfern aus dem Stadtrat die relevanten Informationen liefern. Zudem könne nur eine Fachkraft als Schnittstelle zu den externen Prüfern fungieren. "Rechnungsprüfung ist ein notwendiges Controlling", sagten unisono Thomas Werner (CSU) und Reinhold Otzelberger (SPD). Mehr noch, meinte Ulrich Schürr (JB): Der Rechnungsprüfer habe bei dieser "immer komplexer werdenden Materie" eine Steuerungsfunktion. roe