Die Freiwillige Feuerwehr Eichenbühl leiste gute Arbeit für den Feuerschutz der Bevölkerung und bereichere das kulturelle Leben im kleinsten Gemeindeteil des Bierdorfes Weißenbrunn. Bürgermeister Egon Herrmann war voll des Lobes für die kleine, aber tatkräftige Wehr. Bei der Hauptversammlung im Feuerwehrhaus gab es auch Neuwahlen: Sowohl Kommandant Werner Murrmann als auch Zweiter Kommandant Manuel Schubert erhielten wieder das Vertrauen und wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Vorsitzender Alexander Schubert berichtete vom regen Vereinsgeschehen im Jahr 2019. Er nannte zum Beispiel das Osterfrühstück, das immer mehr an Beliebtheit gewinne. Auch das Johannisfeuer sei stets gut besucht. Inzwischen habe sich auch das Scheunenfest zu einer beliebten geselligen Zusammenkunft entwickelt, ebenso wie das Wintersonnwendfeuer.

Ein besonderer Höhepunkt sei die seit Jahren veranstaltete Radtour, die diesmal nach Mürsbach an der Itz führte. Besonderen Dank sprach der Vorsitzende den Organisatoren Erika und Hans Engelhardt aus, die für eine hervorragende Planung der 80-Kilometer-Fahrradtour verantwortlich zeichneten.

Mit besonderer Freude verkündete der Vorsitzende vier Neuzugänge des Vereins: Stefan Baumann, Lena Wagner und Irmgard Preißinger traten als passive Mitglieder dem Verein bei, Oliver Wohlrath verstärkt die aktive Mannschaft. Somit zählt der Verein 49 Mitglieder, und davon sind 14 aktive Wehrleute.

Übungsplan voll erfüllt

Kommandant Werner Murrmann freute sich über zwei Neuzugänge der aktiven Mannschaft, Manuel Knecht und Oliver Wohlrath. Es konnten alle nach Dienstplan angesetzten Übungen abgehalten werden. Auch an Großübungen innerhalb der Gemeinde nahm man teil.

Vorbildlich seien Manuel Schubert, Jürgen Murrman, Bernd Wohlrath und Robert Wagner, die als fleißigste Übungsteilnehmer mit einem Eisgutschein belohnt wurden. Wagner gab seinen Gutschein an Kommandant Murrmann weiter, da dieser stets bei Übungen präsent und ein guter Leiter sei.

Kritisch merkte Murrmann an, dass die Löschwasserversorgung nicht zufriedenstellend sei. Im Leitungsnetz von Eichenbühl sei dringend ein Druckausgleich erforderlich.

Bürgermeister Egon Herrmann sprach das Problem der Sanierung und Erhaltung des Feuerwehrhauses an. Ein Architekt sei mit einem Gutachten beauftragt worden. Eine erste Inaugenscheinnahme verheiße nichts Gutes: Eventuell drohe ein Abriss und ein Ersatzneubau, was allerdings angesichts der gemeindlichen Finanzlage längere Zeit dauern könnte. Der Ausbau einer Stichstraße in Eichenbühl solle heuer noch erfolgen, die Maßnahme sei ausgeschrieben. Der Feuerwehr sprach der Bürgermeister Lob und Dank für ihr Engagement: "Die Gemeinde ist stolz auf die kleine, aber feine Feuerwehr in Eichenbühl."

Die Ehrungen

Für 40 Jahre Vereinstreue erhielten die Ehrenurkunde mit Dank und Anerkennung für ihre Treue: Joachim Geßlein, der bei Festen großes Engagement zeigt und es in seiner aktiven Dienstzeit bis zur Vorstufe Gold schaffte. Klaus Schamberger war ebenfalls lange Zeit aktiv, erreichte das Leistungsabzeichen in Gold und steht dem Verein bis heute hilfsbereit zur Seite.

Für 20 Jahre aktiven Dienst wurde Vorsitzender Alexander Schubert durch Kommandant Murrmann ausgezeichnet. Schubert steht der Wehr seit fünf Jahren als Vorsitzender vor und ist im Ernstfall als Hauptfeuerwehrmann, Truppführer, Gruppenführer und Maschinist vielseitig einsetzbar. eh