Die Regierung von Unterfranken hat im Jahr 2020 im Regierungsbezirk Unterfranken für die ehrenamtliche Betreuung psychisch Kranker und psychisch Behinderter durch Laienhelfer insgesamt 25 755 Euro bewilligt. Die bereitgestellten Mittel gingen an elf unterfränkische Einrichtungen, bei denen sich insgesamt 175 Laienhelfer in ihrer Freizeit der Hilfe für psychisch kranke und psychisch behinderte Menschen widmen. Die Helfer werden für ihre Arbeit angeleitet und regelmäßig geschult. Die Zuwendungen stammen aus dem Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege und wurden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt.

Laienhelfergruppen gibt es unter anderem in Schweinfurt, Lohr am Main, Bad Kissingen und Bad Neustadt/Saale. Die Betreuung durch ehrenamtlich arbeitende Laienhelfer soll den psychisch Kranken eine Teilnahme an den Abläufen des normalen Lebens ermöglichen. Hierzu werden zum Beispiel Freizeit- und Kontaktgruppen durchgeführt, die teils selbstständig, teils unter der Begleitung einer Fachkraft angeboten werden. Die Arbeit der Ehrenamtlichen ist ein wichtiger Bestandteil der sozialpsychiatrischen Arbeit. Anders als Sozialpädagogen, Psychologen oder Ärzte sind sie keine professionellen Helfer, sondern werden als helfende Mitbürger erlebt. Gefördert wurde der Caritasverband für den Landkreis Bad Kissingen. red