Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Montagabend auf der Autobahn 9 bei Weidensees ereignet. Der Rettungshubschrauber war im Einsatz. Ein 52-jähriger slowenischer Lastwagenfahrer fuhr auf der A 9 i...
Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Montagabend auf der Autobahn 9 bei Weidensees ereignet. Der Rettungshubschrauber war im Einsatz.
Ein 52-jähriger slowenischer Lastwagenfahrer fuhr auf der A 9 in Fahrtrichtung München. Kurz vor der Anschlussstelle Weidensees bemerkte dieser einen Einschlag in den Sattelauflieger seines Gespanns und fuhr auf den Standstreifen. Ein 25-jähriger polnischer Fahrer eines Kleintransporters fuhr aus bislang ungeklärter Ursache dem Lkw ungebremst auf.
Beim Unfall wurde der Fahrer des Kleintransporters eingeklemmt und musste durch die eingesetzte Feuerwehr aus der Fahrerkabine befreit werden. Die Autobahn musste für die Bergungsarbeiten komplett gesperrt werden. Nach erfolgter Befreiung wurde der Unfallverursacher mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von circa 20 000 Euro, wie die Verkehrspolizei Bayreuth berichtet.
Unfall in Gegenrichtung
Kurz darauf knallte es auf der Gegenfahrbahn in Fahrtrichtung Berlin, kurz hinter der Anschlussstelle Weidensees. Hier fuhr ein 25-jähriger Autofahrer aus bislang ungeklärter Ursache auf einen vor ihm fahrenden 66-jährigen Polen auf. Lediglich der Beifahrer des Unfallverursachers wurde dabei leicht verletzt. Die Autobahn musste während der Bergungsarbeiten komplett gesperrt werden.
Da es unterschiedliche Angaben zum Unfallhergang gibt, werden Unfallzeugen gesucht, die vielleicht aus der Gegenrichtung im Stau den Unfall beobachtet haben. Unklar ist weiterhin, auf welcher Fahrspur sich der Unfall ereignet hat. Die Zeugen werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Bayreuth unter Telefon 0921/506 2330 zu melden. pol