Neuer Marktstefter Kindergarten wird ohne Hortplätze geplant

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Der Marktstefter Rat entschied sich dafür, den erweiterten Kindergarten ohne Hortplätze zu planen (Symbolbild).
Friso Gentsch

Hauptpunkt des Sitzungsabends in Marktsteft war die Sanierung und Erweiterung des Kindergartens.

Hauptpunkt des Sitzungsabends in Marktsteft war die Sanierung und Erweiterung des Kindergartens. In nichtöffentlicher Sitzung im Juli wurde klar, dass die veranschlagten Kosten in Höhe von 11,2 Millionen Euro die Finanzkraft der Stadt deutlich übersteigen. So einigten sich die Räte darauf, zunächst auf den Bau von Hortgruppen zu verzichten. Zudem sollen im Altbau des Kindergartens nur noch zwei Gruppen verbleiben.

In einem Neubau gegenüber dem bestehenden Gebäude sollen dann vier Gruppen, je zwei Kindergarten- und Krippengruppen untergebracht werden. Bernhard Etzelmüller beantragte die Prüfung der Kosten für einen schlüsselfertiger Neubau und einen Wechsel der Trägerschaft.

Kindergarten ohne Hortplätze

Architekt Martin Dold stellte den Räten seine Planungen dazu vor. So dürfte die Sanierung des Altbaus gut eine Million Euro kosten. Für den Neubau gegenüber standen zwei Varianten zur Auswahl: Ein eingeschossiger und ein zweigeschossiger Bau. Wobei die Kosten des eingeschossigen Hauses mit 5,6 Millionen Euro rund eine halbe Million Euro günstiger ausfällt. Dazu kommt noch die Sanierung des Hartplatzes der Schule, auf dessen einer Hälfte derzeit die Kindergartencontainer stehen.

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Bei einer Gegenstimme entschieden die Räte, die Kindergartenerweiterung derzeit ohne Hortplätze zu planen. Einstimmig beschlossen wurde die Sanierung des bestehenden Hauses mit einer Kindergarten- und einer Hortgruppe, die fehlenden Plätze in einem Neubau mit vier Gruppen unterzubringen und die Sanierung oder den Neubau eines Hartplatzes durch die Verwaltung zu prüfen. Ein Kostenangebot für einen schlüsselfertigen Neubau lag der Verwaltung wohl vor, wurde aber nichtöffentlich diskutiert.

Photovoltaikanlage in der Schwarzengasse genehmigt

Auch wenn die gerade in Änderung befindliche Gestaltungssatzung dies noch nicht zulässt, stimmten die Räte dennoch für den Bau einer Photovoltaikanlage auf einem Anwesen in der Schwarzengasse, obwohl die Anlage vom öffentlichen Straßenraum her einsehbar ist. Damit soll auch ein Zeichen für die Modernisierung der Stadt gesetzt werden.