Brief an die Redaktion: Ideen für ein Leben in der Innenstadt

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Auch die Kommunalpolitikerinnen und -politiker nicken bei dem Vortrag des Klimawissenschaftlers Heiko Paeth und entscheiden dann doch oft anders!

Zu dem Artikel "Wohnen auf dem Pulverfass" vom 4. Oktober erreichte die Redaktion folgende Zuschrift:

Auch die Kommunalpolitikerinnen und -politiker nicken bei dem Vortrag des Klimawissenschaftlers Heiko Paeth und entscheiden dann doch oft anders!

Sie lassen Häuser und Kindergärten in die Hochwasser-Ausbreitungsgebiete der Flüsse und Bäche bauen. In die Frischluftschneisen vom Westen (Obere Anlage Schützenhaus) und von Osten  (Alter Bahnhof Etwashausen) will man Wohnklötze als "Frischluftbremse" einbauen lassen! Hier könnte man die Obere Anlage als Ringpark erweitern und über eine Parkanlage die Frischluft vom Steigerwald und Bimbachtal über den Alten Bahnhof in das Maintal leiten.

In der Innenstadt bringt ein Bachlauf (siehe Freiburg) Kühlung, der vom Falterturm über die Luitpoldstraße, den Königsplatz und über Kaskaden zum Rathaus und Main fließt und durch Büsche und Bäume begleitet wird.

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Am Landratsamt kann ein Bürgersee mit Spielplatz entstehen. Gespeist wird der Bach von den verrohrten Bächen am Falterturm, die von Repperndorf und Kaltensondheim kommend, an der B8 entlang in den Main fließen. Durch Einbahnstraßen ist Platz genug, auch für Fußgänger und Radler auf ebenen Wegen und dem Bach, mit Grünanlagen und Regenwassersammelmulde (Schwamm). Zusätzlich kann man die Bäche und den Main als Wärmequelle nutzen und diese mit mehreren Wärmepumpen anzapfen und mit von der LKW verlegten Heizleitungen die Gebäude entlang des Baches (Rathaus, Schulen, LRA usw.) heizen.

So macht auch die Innenstadt wieder Spaß und man hat ein Alleinstellungsmerkmal. Das ist vielleicht auch eine Anregung für Klimaschutzmanager Schneider.

Karl-Heinz Conrad
97318 Kitzingen