Die in den 60er Jahren angelegten Wege rund um die Eggolsheimer Pfarrkirche St. Martin haben sich gesetzt und sind mit den in Stücke gebrochenen Platten zu Stolperfallen geworden. Da nach der Sanierung von Kirche, Pfarrsaal und Pfarrhaus diese barrierefrei erreicht werden sollen, gilt es, auch diese zu verbessern.

Der Platz um die Kirche soll so aufgewertet werden, dass die Menschen dort gerne verweilen. Für die Sanierung der Wege im Kirchenumfeld wurde daher die Zustimmung der Denkmalpflege eingeholt. Da ein großer Teil der Wege öffentlich genutzt wird, können auch Zuschüsse der Städtebauförderung eingesetzt werden, signalisierte die Bezirksregierung von Oberfranken.

Im Finanzierungsplan ist der Anteil der Kosten für die öffentlichen Wege mit 334 000 Euro beziffert, davon müsste die Marktgemeinde Eggolsheim rund 100 000 Euro schultern. Die Marktgemeinderäte stimmten zu und beschlossen, für den Haushalt 2022 einen Betrag von 100 000 Euro für diese Maßnahme einzuplanen.

Die Bammersdorfer Bürgergemeinschaft beantragte, einen Gehweg fortzuführen und damit mehr Sicherheit für Fußgänger zu erreichen. Allerdings ist diese Umsetzung nicht ganz einfach, da für die erforderliche Breite des Fußwegs ein Erwerb von Grundstücken und die Entfernung einer als Biotop kartierten Wildsträucherhecke notwendig wäre.

Da die Reihenhaus-AG ohnehin Wege plant, sollen diese von den Bürgern vertraglich vereinbart mitgenutzt werden können. Die Marktgemeinderäte beschlossen daher mehrheitlich, die Annahme dieser Wege abzuwarten.

Photovoltaik am Sportfeld?

Der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Eggolsheim beantragte, auf dem zukünftigen Parkplatz am Sportfeld eine Photovoltaikanlage zu errichten. Da die Marktgemeinde bereits seit 2018 über das Kommunale Energieeffizienznetz in puncto nachhaltiger und wirtschaftlicher Energie beraten wird, wird dieses auch für die Bearbeitung des Antrags hinzugezogen. Der Antrag soll bei der weiteren Planung berücksichtigt werden, beschlossen die Marktgemeinderäte einstimmig.