Herbert Pickel bekam im Gemeinderat die Chance, seine Präsentation eines Bauerhof-Kindergartens zu zeigen. Dieser wäre seiner Meinung nach wesentlich kostengünstiger einzurichten als eine konventionelle Kita.

Die Kinder hätten heute kaum noch einen Bezug zur Landwirtschaft und zur Produktion der Nahrungsmittel. Im Verbund mit der Natur träten wesentlich weniger Allergien auf und die Kinder könnten - so der zitierte Wissenschaftler - ihren Horizont enorm erweitern.

Nachfrage unklar

Walter Jakob sprach Pickels Vorschlag "einen gewissen Charme" nicht ab. Der Erfolg eines solchen Modells hänge jedoch wesentlich davon ab, ob es Eltern gebe, die mitmachen. Bürgermeister Faatz vertrat zwar die Meinung, dass es sich bei dieser Kita-Form um ein "Nischenprodukt" handle. Er wolle es aber nicht ablehnen.

Vielleicht könne man Teile davon in den bestehenden Kindergarten integrieren. "Das könnte eine Aufwertung bedeuten, wenn die Container eines Tages wieder weg sind."

Allerdings hatte Pickel seinen Antrag am Tag vor der Sitzung wieder zurückgezogen. see