Um der weiteren Ausbreitung des Coronavirus so weit wie möglich vorzubeugen, wird es nach dem heutigen Stand bis Ende Oktober im Landkreis Haßberge keine Kirchweihfeste, Flohmärkte oder sonstigen Märkte und verkaufsoffene Sonntage geben. Landrat Wilhelm Schneider (CSU) und die Bürgermeister der 26 Städte, Märkte und Kommunen haben diese Regelung im Rahmen einer Bürgermeisterdienstbesprechung festgelegt, wie das Landratsamt Haßberge am gestrigen Freitag informierte.

"Wir können uns alle nicht vorstellen, wie eine Kirchweih oder ein Jahrmarkt, wie wir sie bisher kannten, stattfinden sollen. Auch später im Jahr wird dies wahrscheinlich nicht möglich sein. Dennoch ist es schwierig, zum jetzigen Zeitpunkt eine Aussage für das komplette Jahr zu treffen", so der Landrat. "Wir müssen hier auf Sicht fahren und von Zeitpunkt zu Zeitpunkt schauen, was möglich ist. Wir müssen die Entwicklung abwarten, sehen, wie sich die Infektionszahlen entwickeln und wie die Vorgaben des Landes zum jeweiligen Zeitpunkt sind."

Weitere Bestandsaufnahme

Anfang September soll laut Landratsamt nochmals ein Austausch stattfinden, bei dem es dann unter anderem um die Weihnachtsmärkte und Seniorenfeiern geht.

Für Kirchweihbäume gelten die Regelungen, die auch schon für die Maibaumaufstellung Gültigkeit hatten: Das Aufstellen der Bäume mit begrenzter Teilnehmerzahl ist zulässig; sonstige Veranstaltungen um das Aufstellen herum sind laut Behörde nicht erlaubt. red