Bekommt Kirchehrenbach ein Nahwärmeversorgungsnetz? Dieser Frage konnte während der jüngsten Gemeinderatssitzung nicht weiter nachgegangen werden, weil der Referent der Firma Naturstrom AG seinen Vortrag absagen musste.

Ansonsten standen nur zwei Bauanträge, einmal der Bau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage im Baugebiet "Hutweide" und ein Carport im Baugebiet "Längsänger" auf der Tagesordnung, für das eine isolierte Befreiung nach dem dort gültigen Bebauungsplan erteilt werden musste. Außerdem berichtete Bürgermeisterin Anja Gebhardt (SPD) von der jüngsten Sitzung des Bau-, Dorfentwicklungs- und Tourismusausschusses. Dabei ging es vor allem um die Änderung des Bebauungsplans "Lindenanger", wo aus städtebaulicher Sicht laut Planer Jörg Meier vom Ingenieurbüro Höhnen & Partner "eingesperrte Grundstücke" vermieden werden sollten. Die neue Planung sieht nun eine Erschließung neuer Baugrundstücke über eine Stichstraße mit Verbindung zum Lärchenweg vor. Die Ausschussmitglieder waren sich über diese Variante nicht einig, und es werde erneut die Erschließung mit einem Ringschluss diskutiert. Nach Meinung des Planers werde dadurch aber zu viel Verkehrsfläche verbraucht. Nach kurzer Diskussion empfehlen die Räte des Ausschusses nun eine Verlängerung der Föhrenbergstraße und den Bau eines Wendehammers, der das Umwenden eines Müllfahrzeugs in drei Zügen möglich macht. Dadurch könnten auch drei Anwesen über die Föhrenbergstraße erschlossen werden. Zugelassen werden sollen nur Einzel-, keine Doppelhäuser und einen Bauzwang soll es nicht geben.

Weiter informierte Gebhardt, über den Abschluss der Arbeiten an der Quellfassung der Eigenwasserversorgung. Konrad Galster stellte die neue Infotafel für die Kapelle am Kindergarten vor, die von außen gut sichtbar angebracht werden soll.